21 Tage Detox, Sport

Meine Sportroutine

Da einige interessiert an meiner Sport-Routine waren, haben ich mich mal an einen Post gewagt. Bedenkt bitte immer, ich bin weder Fitnesstrainer, noch Sporttherapeut. Falls ihr noch Fragen habt, nur her damit. Zu meinem Gewicht mache ich jedoch keine Angaben, ebenso wenig beantworte ich die Frage, wie viele Kalorien ich täglich verzehre…

Was für Sport mache ich denn überhaupt so?

Ich gehe joggen, springe Seil, mache Fitness Videos, ab und an Yoga und momentan noch einen Tanzkurs. Zudem spiele ich im Sommer gerne mal eine Runde Volleyball am Baggersee, oder boarde im Winter die Piste runter. Ach ja, ich trainiere eigentlich immer alleine und mache einen riesen großen Bogen um Fitnessstudios. Diese sind nämlich so absolut nicht meins.

Hast du einen Favorit?

Bei Sonnenschein gehen ich am liebsten eine Runde draußen laufen. Dabei darf natürlich gute Musik nicht fehlen und auch die Motivationsstimme der netten „RunKeeper-App“ Dame pusht mich ordentlich („10 Minuten, so und so wie viele Meter pro Minute….“). Es gibt aber auch Tage, da möchte ich mich so richtig auspowern und ins Schwitzen kommen. Hier bevorzuge ich momentan eine Runde Jilian Michaels (zB „no more troubles zones“, ca. 50 Minuten), da sie mich echt schafft 😉 Zu meinen gesammelten Bauch-Beine-Po DVD´s greife ich derzeit sehr selten, da sie mir einfach zu lasch sind, ich nicht richtig außer Puste kommen. Ein All-time Favorit ist und bleibt zudem das Seil springen. Geht immer – egal ob dunkel, kalt, Regen, spät… Am besten vor dem TV, denn dann vergeht die Zeit wie im Flug.

  Wie oft heißt es Schuhe an und Puls hoch?

Ich versuche an 4-6 Tagen pro Woche Sport zu treiben. Zwei- bis dreimal Ausdauer, zwei- bis dreimal Muskelaufbau. Seit einigen Wochen klappt das auch sehr gut und ich bin wieder schön in einen Rhythmus gekommen. Bei mir heißt es nämlich immer: entweder ganz oder gar nicht. D.h., dass ich häufig Sport mache oder eben gar keinen. Wenn ich ehrlich bin, muss ich aber auch immer etwas aufpassen, denn es passiert mir leicht, das ich es übertreibe bzw. nur noch mit schlechtem Gewissen einschlafen kann, wenn ich mal ein bis zwei Tage nicht trainiert habe.

 Und wie ist das bei dir und der Motivation Fräulein ekulele?

Momentan bin ich sehr motiviert und brauche den Sport als Ausgleich. Was mir immer hilft (und vielleicht auch euch) sind folgende Gewohnheiten bzw. Tipps:

– Ich überlege immer am Sonntag Abend, wann ich wie die kommende Woche Sport mache. Da ich meist sehr unterschiedliche Arbeitszeiten habe, muss ich gut planen. An welchem Tag komme ich spät heim? Da mache ich dann lieber Muskelübungen. Montag habe ich bereits um 15:00 Uhr Feierabend? Perfekt, da kann ich bei Helligkeit joggen…

– Trotzdem bleibe ich sehr flexibel. Heute wäre z.B. ein „Jilian Training“ angesagt, aber ich bin lieber in die Laufschuhe gesprungen, denn draußen war ganz wundervolles Wetter. Da wäre es echt zu schade gewesen, in der Bude zu schwitzen…

– Ich notiere mir in einem kleinen Büchlein immer, wann ich/wie lange/welchen Sport gemacht habe. Das motiviert, macht Stolz und verschafft einen guten Überblick.

– Schöne Kleidung. Bis vor kurzem war es mir recht egal (bis auf die Laufschuhe), was ich zum Training angezogen habe. Eine alte Jogghose, irgendein Shirt. Seit kurzem bin ich jedoch auf den Geschmack von toller, moderner und funktionaler Workout-Mode gekommen. Ich habe mich mit Shirts, Laufhosen, BH-Tops und Indoor-Schuhen eingedeckt. Dabei muss man übrigens nicht zwingend wahnsinnig viel Geld ausgeben. Meine neuen Errungenschaften sind von H&M, Lidl und Co. Alle samt sind klasse, sehen gut aus und bringen zudem zusätzliche Motivation.
– Legt euch nach der Arbeit, der Uni oder auch der Schule nicht ab, sondern fangt gleich mit dem Fitness an. Sobald ich ein Päuschen einlege werde ich müde und unmotiviert.

Kunterbunt

10 Dinge, die man (nicht) unbedingt über mich wissen muss…

… bei der herzallerliebsten Lavie habe ich lustige Fragen gefunden/gelesen, welche ich jetzt einfach mal ganz frank und frei übernommen habe. Ich hoffe, ihr müsst auch etwas schmunzeln bzw. erfahrt das ein oder andere Neue über mich.

 1. Von welchem Reiseziel träumst du schon lange? Wen würdest du gerne mitnehmen?

Ich möchte unbedingt noch mal (für länger als vier Tage) nach Kapstadt. Und wenn ich dann schon mal dort bin, dann muss natürlich auch noch eine Safari sein. Mitnehmen würde ich meinen Herzmann, denn auch er träumt von einem Trip nach Afrika. Außerdem möchte ich in absehbarer Zeit gerne den Städten Istanbul, Lissabon und Stockholm einen Besuch abstatten.

2. Du kommst abends müde nach hause und hast Hunger wie ein Bär. Welches leckere Blitzrezept rettet dich in Momenten wie diesen?

Also an solchen Abenden bin ich leider viel zu faul, ko und ausgehungert, als dass ich mich noch hinter den Herd stellen kann/will. Ich mache mir in solchen Situationen gerne ein leckeres Aufbackbrötchen von Alnatura mit fett Avocado drauf -ganz viel Pfeffer darf auch nicht fehlen.

3. Welche Serien, alt oder neu, kannst du immer wieder anschauen?

Ganz ehrlich, ich bin so absolut kein Serien-Mensche. Nicht mal SATC oder etwas vergleichbar (achtung;)) blödsinniges mag ich.

4. Wer oder was ist dein Spirit Animal, dein Patronus, dein Krafttier?

? – nächste Frage bitte.

5. Kennst du einen schönen Online-Shop, jenseits von Amazon und Co? 

Ich stöbere sehr gerne durch „Geliebtes Zuhause„, Impressionen und die Buchhandlung Wolf 

6. Zu deiner (verrückten) Teeparty darfst du drei Personen einladen, lebend oder tot, real oder fiktiv – völlig egal. Wen lädst du ein? Warum? Und was reichst du zum Tee?

Ganz spontan kam mir bei dieser Frage gerad in den Sinn, dass ich gerne meine zwei Opas bei mir hätte. Was sie wohl sagen würden, wenn sie in einen veganen Muffin (welchen ich zum Tee reichen) gebissen hätten? Vielleicht sogar in einen mit Karotte oder Zucchini? Lecker oder „unnützes Zeugs“? Ich würde ihnen zuhören, wenn sie lustige und spannende Geschichten von früher erzählen oder wir würden uns an Momente aus meiner „Kleinkindheit“ erinnern…

7. Nehmen wir an, du hättest zu viel Geld und könntest einen Dienstleister deiner Wahl einstellen. In welchen Service würdest du investieren? Eine Putzfrau? Ein Koch? Personal Trainer? Gärtner? Oder was ganz anderes?

Momentan einen Maler. Unsere neue Wohnung muss komplett weiß gestrichen werden. Und ich sage es ganz ehrlich, es gibt fast nichts schlimmeres, als mit Pinsel, Farbeimer, Ganzkörper-Overall und Rolle durch das Heim zu tigern. Das Gärtner übernimmt freundlicherweise meine Mama, sie macht uns den Balkon mit Blümchen schön. Zum Glück, denn sie hat dafür echt ein Goldhändchen und die nötige Muse. Ach so, ein Umzugsunternehmen wäre auch brillant, so ein all inclusive Service mit einpacken, schleppen, auspacken, aufbauen…

8. Worin könntest du einen Weltrekord aufstellen?

Ich habe gerade meinen Freund gefragt, worin ich einen Weltrekord aufstellen kann. Wie aus der Pistole kam: „putzen“ oder auch „dem Freund hinterher putzen“.

9. Lass uns eine Band gründen! Welchen Part übernimmst du? Frontsau? Schlagzeuger? Bassist? Oder och eher Management? Gitarrenträger? Talent und Können spielen absolut keine Rolle, such dir was aus! Und sag mir noch: Wie wollen wir die Band nennen?

Ich toure als Sängerin „ekulele“ mit meiner Band durch die Länder, fülle riesige Hallen und darf den Titelsong zur nächsten Olympiade beisteuern.

10. Zum Schluss sollst du noch die Gelegenheit haben, dich für deinen absoluten Traumberuf zu bewerben. Und mit dem Traumberuf meinen ich den Job, von dem du träumst, was ja nicht unbedingt ein real existierender Beruf sein muss. Also: Womit würdest du gerne deinen Lebensunterhalt bestreiten? Und warum bist du für die Aufgabe perfekt geeignet? 

Wenn ich das nur wüsste – auch im realen Leben. Immer wieder überlege ich mir, was mein Traumjob wäre, aber ich finde nie „die“ Antwort. Mich interessiert Mode, das Thema Ernährung, Psychologie, Salutogenese… Einen bestimmten Beruf kann ich aber nicht nennen, vielleicht muss ich diesen noch erfinden und ausüben. Wir sprechen uns am besten noch mal ein ein paar Jahren 😉

Rezepte, Vegan

Polenta küsst Lauch // Vegan

Innerhalb meines Detox Projektes habe ich mich an den verschiedensten Eigenkreationen versucht. Unter anderem habe ich einen tollen Auflauf aus Polenta und Lauch gezaubert. Die Zubereitung geht sehr schnell und nach dem Essen ist man statt und glücklich. Mein Freund und ich habe die ganze Form geleert, es war kein Krümmel´chen mehr übrig – ja, ich kann ganz schön reinhauen.

Alles was ihr für das Rezept braucht ist: Polenta (ich habe mich an die Zubereitung auf der Packung gehalten, für 2 Personen), 2 Stangen Lauch, etwas „Grüne Thai Curry Paste“, Pfeffer, Paprikapulver, einen Schuss Soja-Milch und zum toppen geröstete Sonnenblumenkerne. Den Lauch in kleine Streifen schneiden und in einem Topf mit etwas Olivenöl garen. Wenn der Lauch weich ist kommt ein EL Curry Paste, ca. 100 ml Soja- Milch, Pfeffer und Paprikapulver hinzu (nach Belieben). Alles gut mischen und anschließend über die fertige Polenta geben. Und nun – schieb, schieb in den Ofen rein (für ca. 20 Min).

Polenta ist Maisgrieß, hat einen leicht süßlichen Geschmack und wird in der italienischen Küche sehr oft verwendet. Man kann die Polenta z.B. nach dem Zubereiten auch auf ein Brett streichen, abkühlen lassen und danach in der Pfanne anbraten (super lecker!). Zudem ist Polenta glutenfrei und basisch.

21 Tage Detox

Geschafft! Mein Fazit // Detox

Es ist geschafft. Drei Wochen „Detox“ liegen nun hinter mir und es ist Zeit, ein Fazit zu ziehen. Die ersten zwei Wochen sind mir recht leicht gefallen und ich war ultra motiviert. In der dritten Woche wurde mir das Ganze dann langsam etwas zu blöde und ich hätte am liebsten eine Brezel gekauft und auf das böse Gluten gesch*****. Ja, so deutliche Worte muss man auch mal finden 🙂 Der Verzicht auf Zucker, Süßstoff und Alkohol ist mir super leicht gefallen und auch meinen Salz-Konsum habe ich problemlos eingeschränkt. Ebenso habe ich sehr selten kohlensäurehaltiges Wasser getrunken und industrielle Lebensmittel zu mir genommen. Doch, so schwer war das gar nicht… Vegan, viel basisch und das schöne Anrichten der Speisen hat mir Spaß gemacht, geschmeckt und ist im Kopf/Körper verinnerlicht.

Schwer sind in diesen 21 Tagen auf alle Fälle sämtliche Treffen mit Familie und Freunden. Kaffee trinken fällt flach und auch ein Weinchen oder Cocktail am Wochenende ist tabu. Um 23 Uhr an einem Kräutertee zu nippen hat mich ganz ehrlich gesagt nicht sonderlich gefetzt – auch wenn ich nicht unbedingt Alkohol brauche. Ein Pepsi light wäre schon mega toll gewesen. Zum Glück hat mein Freund ganz lieb Rücksicht genommen und extra nach einem Restaurant gesucht, welches vegane, glutenfreie Gerichte anbietet. Und so waren wir am Samstag tatsächlich essen – und zwar super leckeres Sushi.

Was wirklich genial ist, ist die Tatsache, dass ich endlich wieder in eine Sportroutine gefunden habe und voll dabei bin. Ich mache momentan 6x die Woche Sport und muss sogar etwas aufpassen, dass ich es nicht übertreibe, denn meine Knie sind nicht die Besten. Ich merke einfach, wie gut es mir tut, mich aus zu power und den Kopf frei zu bekommen. Auch in Zukunft soll die Bewegung wieder fest in meinen Alltag integriert werden. Außerdem möchte ich darauf achten, weniger Klebeeiweiß zu mir zu nehmen und stattdessen auf Alternativen wie Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Reis, Polenta. usw. zurückzugreifen.  Auch weniger Zucker- und Süßstoffkonsum möchte ich anstreben. Alles nicht so streng wie beim Detox, aber dennoch noch bewusster und gesünder Leben!

In Summe muss ich sagen, dass das Projekt recht interessant war und ich mich sehr viel mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt habe. Mich interessiert das alles wahnsinnig doll und das Einkaufen von gesunden Lebensmitteln macht mittlerweile sogar dem Besuch im Drogeriemarkt Konkurrenz 🙂 Da ich mich aber auch schon vor dem „Detox“ sehr gesund (vegan, bio) ernährt habe, habe ich jetzt keine großen Veränderungen gespürt. Leider habe ich nur wenig abgenommen (ich hatte da auf ein bisschen mehr spekuliert. Aber hey, das sind die neuen Muskeln…)  und auch meine Haut hat sich (noch) nicht verbessert.

Auf alle Fälle macht es einen stolz, wenn man es schafft und der Wille stärker als Zarbitterschokigeslüste und Co ist. Ob es jedoch optimal ist, seinen Gelüsten nie nachzugehen, stelle ich etwas in Frage. Wenn ich Lust auf Schokolade habe, dann befriedigt es mich z.B. nicht, wenn ich eine Banane esse oder an Kakao rieche. Ich denke, da muss man einfach ein gesundes Mittelmaß finden, denn Essen ist und bleibt einfach ein Genuss – und Genuss kann für jeden anders definiert sein. Für mich bedeutet Genuss: Bewusst zu essen. Das Essen genießen. Sich Zeit nehmen. Neues ausprobieren. Gelüsten nachgeben. Nahrungsmittel wert zuschätzen…

21 Tage Detox

Noch eine Woche ohne… // Detox

Nach zwei Wochen „Detox“ wird es nun mal wieder Zeit, euch zu berichte, wie es mir so ergeht. Der Mensch ist doch einfach ein Gewohnheitstier und ich muss sagen, dass es mir gar nicht mehr extrem schwer fällt auf diverse Lebensmittel zu verzichten, welche auf meiner „No“ Liste stehen (siehe hier). Ich habe mich mittlerweile an den Geschmack von Buchweizen gewöhnt (und mag ihn sogar sehr gerne), vermisse meinen Kaffee nur noch jeden zweiten Morgen, bin wieder in eine Sport-Routine gekommen und ernähre mich sehr abwechslungsreich. In den letzten Tagen gab es viele Köstlichkeiten, wie Hirse mit Früchten zum Frühstück oder Thai Curry mit Reis zum Abendessen. Ein Favorit von mir sind derzeit auf alle Fälle auch Kichererbsen, am liebsten als Salat mit Gurke und Tomate. Was auch mega lecker schmeckt, sind (bunte) Karotten in Tahin gedipt. Da könnte ich mich momentan reinlegen 😉 Ich hungere definitiv nicht, sondern esse sogar recht viel, vor allem eben Obst und Gemüse. Ich denke, wenn ich „richtig“ detoxen würde, würde ich wesentlich weniger Nahrung zu mir nehmen (dürfen). Mir ging und geht es aber nicht darum schnell viel Gewicht zu verliere, sondern einfach extrem gesund und clean zu leben.

Was ich 100%ig zu viel essen, aber irgendwie auch brauche, sind meine Nüsse und Nussmus. Ich glaube, an Nüssen könnte ich mich niemals überessen. Auch wenn Mandel natürlich sehr gesund sind und Welten besser als Schokolade mit Zucker und Co, sollte ich meinen Konsum etwas reduzieren… Ab morgen dann… vielleicht…

Was den Sport betrifft, muss ich mir mal kurz auf den Schulter klopfen, denn ich habe mich an 12 von 14 Tagen bewegt -und damit meine ich jetzt keinen Spaziergang oä. Insgesamt war ich 5x joggen, habe 2x Yoga gemacht, mich 2x von Jilian Michaels drillen lassen, über 20 km mit dem Rad zurück gelegt und bin 3x für 20-30 Minuten Seil gesprungen.

Mir geht es soweit top und ich denke, dass ich die letzte Woche noch gut rumbekomme. Ehrlich gesagt freue ich mich aber auch mal wieder auf eine Brezel am Wochenende oder einfach Vollkornnudeln mit Soße. Wenn ich mir die Liste hier oben so anschaue, dann sollte ich vielleicht noch mehr darauf achten, weniger zwischen zu snacken, ansonsten bin ich zufrieden mit mir. In einer Woche könnt ihr dann mein Fazit lesen, sind wir mal gespannt…

21 Tage Detox

Drei Wochen ohne… // Detox

Wie der Ein oder Andere von Euch vielleicht schon über mein Instragram Profil mitbekommen hat, mache ich (seit heute genaue eine Woche) momentan meinen ganz persönlichen „Detox“ Plan. Ich habe mich auf verschieden Seiten schlau gemacht, Artikel gelesen, gestöbert, zusammengeschrieben, durch Bücher geblättert usw. Das Ergebnis ist nun mein Plan, welchen ich für insgesamt drei Wochen durchhalten möchte.

Warum ich das mache? Nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel habe ich für mich beschlossen, meinen Körper mal etwas zu „reinigen“/zu entsäuern um somit, hoffentlich, wieder ein besseres Körpergefühl herzustellen.

Ich verzichte für 21 Tage auf Kaffee, Alkohol, Süßstoff, Zucker (weißen und braunen) und Gluten. Zudem versuche ich meinen Salz- und Kohlensäurekonsum zu reduzieren. Außerdem möchte ich so wenig industrielle Lebensmittel wie möglich verzehren. Was dann überhaupt noch übrig bleibt (denn: „vegan bist du ja auch noch“)? Obst, Gemüse, Hirse, Quinoa, Buchweizen, Reis, Amaranth, Sprossen, Nüsse, Sojaprodukte, Hülsenfrüchte, Kräuter, Chis Samen, Gewürze… Im Prinzip kann man sagen: So basisch wie möglich und natürlich 100% vegan.

Das alles ist, zugegeben, gar nicht so leicht und ich vermisse meine 1,2,3,4 Kaffee am Morgen. Und auch der Verzicht auf Gluten ist gar nicht so einfach, auch wenn es natürlich Weizen/Dinkel/Roggen Alternativen wie Buchweizen, Reismehl und Co. gibt. Essen gehen fällt komplett flach und auch der Abend bei Freunden kann schwer werden (wenn man z.B. bei der Pizza-Bestellung einen gemischten Salat mit Essig-Öl ordert und dann einer mit Joghurtdressing kommt. Als Veganer hätte ich mir immerhin eine mega leckere Pizza ohne Käse, dafür aber mit gegrilltem Gemüse bestellen können. So blieben mir nur ein paar ungesalzene Erdnüsse  zum Abendessen ;)) Wenn ich jedoch abends im Bett liege, bin ich schon etwas stolz auch mich und denke „die drei Wochen schaffst du easy“.

Neben der Ernährung versuche ich auch wieder vermehrt Sport zu machen. Am liebsten joggen ich im Freien mit guter Musik, auch bei Wind und Regen. Aber auch Seilspringen, Rad fahren, BBP und mind. 1 pro Woche Yoga gehören zum Programm. Ok, an Yoga muss ich mich noch etwas gewöhnen, denn lieber power ich mich nämlich so richtig aus und komme ins Schwitzen.  Doch, dehnen, Atem holen und entspannen gehören nun auch mal zum entschlacken dazu.

Auf geht´s in Woche zwei. Ich muss mehr trinken, noch gesünder/abwechslungsreicher essen und mich weniger stressen lassen, dann werden die Tage 8-14 noch einfacher und besser…