
Auch wenn man es in Anbetracht der Jahreszeit kaum glauben mag, diese Bilder sind ziemlich aktuell, um genauer zu sein ca. zwei Wochen alt. Sie zeigen ganz deutlich wie verrückt das Wetter spielt. Wir haben Winter, Dezember/Januar und ich hüpfe ohne Jacke und mit Sneakers durch die Gegend. Ob ich das gut finde? So recht weiß ich es nicht, denn auf der einen Seite mag ich gerne Übergangstemperaturen und die Kleidung, welche man bei diesen tragen kann, auf der anderen Seite macht es mir wirklich Angst. Das Klima, unsere Erde…
Unsere Erde, unsere Zukunft und unsere Mitmenschen sind der Grund dafür, warum ich nun seit einigen Wochen versuche nachhaltiger und bewusster zu leben. Was kaufe ich? Woher stammt es? Wie wurde es produziert? Wie lange werde ich etwas davon haben? Diese und noch viele weitere Fragen schwirren mir immer mehr im Kopf umher und ja, es gibt auch Momente, in welchen ich gerne so richtig beim SALE zuschlagen würde. Ein Pulli für 10,00 Euro – wow, den kaufe ich mir oder doch nicht? Ich bin wirklich ein bisschen stolz auf mich, wenn dies überhaupt der richtig Begriff ist, dass ich seit meiner Ankündigung kein einziges Kleidungsstück gekauft habe, welches nicht bio oder/und nachhaltig hergestellt wurde. Klar, auch faire Marken haben einen SALE, aber dort gibt es logischerweise keinen, so verlockenden, Pulli für 10,00 Euro. Generell ist das Angebot an fairer Kleidung, fairen Schuhen und fairen Accessoires leider in manchen Bereichen noch nicht so groß, weswegen es teilweise gar nicht so einfach ist beispielsweise ein schönes, neues Paar Schuhe zu finden. Habt ihr hier Tipps für mich? Wo finde ich nachhaltig produzierte, modische Schuhe?
Natürlich lässt sich meinerseits noch vieles optimieren und verbessern, natürlich bin ich mir bewusst, dass die „Bio Linie“ von H&M nicht ansatzweise so fair wie beispielsweise Lanius, hessnatur, Armedangels, Filippa K und Co. ist, aber ich denke, es ist ein Anfang und ein Schritt in die richtige Richtig. Trotz meines bewussteren Shoppingverhaltens möchte ich nicht komplett ausschließen, dass ich mir mal wieder etwas von einem „normalen“ Label kaufe. Denn, ebenso wie ich nicht immer alle Lebensmittel (jedoch ein Großteil) in Bio-Qualität kaufe, möchte ich mir offen lassen, auch mal ein Kleidungsstück ohne Bio oder fair trade Etikette zu kaufen. Es kann bzw. soll eine Ausnahme sein, keine Belohnung!, eine Möglichkeit, eine bewusste Entscheidung. Bevor ich nun aber zu sehr aushole und euch vielleicht damit langweile (lasst es mich gerne wissen!), möchte ich noch ein paar Worte über meine neune Ohrringe verlieren, welche ich zu Weihnachten gewichtelt bekommen haben. Mein Wichtel wusste wohl ziemlich gut über mein neues Shoppinverhalten bescheid und hat mich mit wunderschönen Ohrsteckern von Edge of Ember überrascht. Der Schmuck des Labels entsteht, in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen fair trade Organisation, in Vietnam, Kambodscha und Nepal. Die Kunsthandwerker, welchen den Schmuck von Hand herstellen, erhalten einen angemessenen Lohn, haben einen menschenwürdigen Arbeitsplatz!




Wie gefällt euch meine Kombination von Cardigan, Sneakers und blingbling Ohrringen?








































