Kunterbunt

Glücklich und zufrieden

„Ich wünsche Dir viel Glück und Zufriedenheit“. Diesen Satz liest man sehr häufig, aber was bedeuten Glück und Zufriedenheit  – für jeden einzelnen? Ich denke, das dies auf jeden Fall sehr individuell ist und von den jeweiligen Werten, Lebensumständen, Zielen und auch der eigenen Persönlichkeit abhängig ist. Nachdem es bei mir in den letzten Wochen immer mal wieder Momente oder auch ganze Tag gab, an denen ich stark gezweifelt habe und nicht mit meinem, für mich typischen, Lachen durch den Alltag gegangen bin, habe ich mir einige Gedanken gemacht. Was macht mich glücklich und zufrieden? Muss das Glück immer groß und weit entfernt sein? Auf was sollte ich mich besinnen? Was verschafft mir innere Zufriedenheit?

 Kleinigkeiten, welche eigentlich ganz groß sind

Augenblicke, die es bewusst zu genießen gilt

Situationen die man sich wagen muss

Neues beginnen

Altes loswerden

Stolz sein

auf sich

jetzt

Alltägliche Momente bewusst genießen. Was gibt es tolleres, als an einem sonnigen Morgen auf dem Balkon zu frühstücken? Sich die Zeit zu nehmen und inne zu halten. Oder frische Blumen in der Wohnung ? Ich habe es mittlerweile schon fast ein bisschen zum Ritual gemacht, einmal  die Woche über den Markt zu schlendern und mit Blümchen unterm Arm nachhause zu kommen.

Jeden Tag neu und mit positiven Gedanken beginnen. Hierfür habe ich mir ein paar meiner liebsten Karten an die Haustür gepinnt. Sie erinnern mich immer daran zu lächeln 🙂 Zudem versuche ich wenn ich morgens im Bett liege, nicht an den blödsten Termin des Tages zu denken, sondern an einen schönen. Sei es beispielsweise das Treffen mit einer Freundin am Feierabend oder auch ein vielversprechendes Telefonat.

Neues wagen. Mich macht es einfach glücklich und zufrieden, Dinge zu probieren und zu erleben, welche neu für mich sind. So erkunde ich wahnsinnig gerne Länder und Landschaften, laufe beim Joggen einfach drauf los, um unentdeckte Wege zu finden oder bin auch mal gerne etwas „verrückt“. Und so habe ich letzte Woche beschlossen, dass es mal wieder Zeit für eine kleine Herausforderung wird. Fliegen! Die Welt von oben sehen, schwebend, mit einem Gleitschirm. Wenn ich daran denke, kribbelt es mir schon etwas in der Bauchgegend, aber ein Zurück gibt es nicht mehr, denn der Flug ist bereits über Mydays gebucht 🙂

Altes loswerden. Ein Rock, welcher seit Jahren im Schrank schlummert, eine Hose in welche ich nie mehr reinpassen werden (vielleicht ja Du? Schau doch mal hier)… Es tut einfach gut, sich von Dingen zu trennen, welche man nicht mehr braucht. Ja, es befreit regelrecht. Früher habe ich alles aufgehoben „vielleicht brauche ich das mal noch“, mittlerweile habe ich gelernt, mich auch von Sachen zu lösen. Nicht nur von Kleidung, sondern auch von negativen Gedanken, alten Konflikten und Gegenständen.

Stolz auf sich sein. Ich bin ein Mensch, welcher immer sehr stark an sich zweifelt und nur selten kann ich wirklich auch mal sagen „hey, dass ist mir jetzt doch echt gut gelungen“. Mich selber zu loben oder auch zu sehen, was ich kann, fällt mir nicht leicht. Freuen sich alle über meinen Bachelor-Abschluss, sage ich „der hätte besser werden können“, klatschen alle, weil ich ein Stück auf dem Klavier gespielt habe, denke ich „mensch, du hast dich zwei Mal verspielt“… Daran muss ich unbedingt arbeiten, denn immer negativ zu denken macht mit Sicherheit nicht glücklich und zufrieden. Fange ich doch gleich mal damit an: Ihr Lieben, ich bin im Alverde Magazin!!! Darauf bin ich stolz.

Mallorca, Reisen

Serra de Tramuntana – Künstlerdorf und Krawattenknoten // Inselerkundung Mallorca #3

An unserem dritten Tag auf Mallorca haben wir uns schon recht früh auf den Weg in Richtung „Berge“ gemacht, denn wir hatten eine lange Fahrt mit vielen Stopps vor uns. Die Serra de Tramuntana ist ein Gebirgszug im Westen der Insel und wurde von der UNESCO zum Welterbe ernannt. Ich muss gleich zu Beginn verraten, dass wir super beeindruckt von dieser Region waren. Unfassbar schön. Den ersten Stop haben wir in Mallorcas meistbesuchtestem Dorf (Kleinstadt) Valldemossa gemacht. Valldemossa ist wunderschön hergerichtet. Man sieht massig viele Blumen, Zypressen, alte Gassen, Kaffees, kleine Geschäfte und im Sommer bestimmt zig Touris. Da wir zum Glück in der Nebensaison auf der Insel waren, hatten wir wirklich super entspannte Stunden in der „leeren“ Stadt und kamen zudem in den Genuss der weltbesten Mandelmilch (wie ihr vielleicht schon auf Instagram gelesen bzw. gesehen habt).

Noch etwas schnuckeliger fand ich das Künstlerdorf Deia, welches hoch über dem Meer liegt. Schon von Weitem kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus und mein Freund musste zwei mal rechts ran fahren, damit ich Fotos machen konnte.

Von Deia fuhren wir weiter nach Soller. Soller ist der Hauptstadt der Tramuntana und bekannt für den  „roten Blitz“, eine alte Bahn, welche die Stadt mit Palma verbindet. Die Fahrt haben wir nicht gemacht, dafür aber lecker gespeist und einen kleinen Sangria genossen.

Besonders schön in der Landschaft eingebettet und ganz liebevoll mit Blumen geschmückt ist auch das Dorf Fornalutx, welches wir besichtigten, bevor es dann hoch hinauf ging.

Vorbei an zwei gigantischen Stauseen, hatte unser Flitzer ganz schön zu ackern – Serpentinen, schmale Straßen, steile Abgründe und der legendäre „Krawattenknoten“. Das Ziel war (natürlich der Weg und:) Sa Calobra, eine sehr schöne Bucht. Hier haben wir noch eine ganze Weile das Meer und die Sonne genossen, bevor es dann über die Schnellstraße wieder zurück nach Puigpunyent ging.

Mallorca, Outfit of the day

Dresscode: enjoy the sun and be happy // Outfit of the day

Beim Schlendern durch die Gassen von Valldemossa haben wir diesen tollen Platz gefunden und sofort entschieden – hier muss man einfach ein Outfit fotografieren. Zwar war am Morgen noch nicht geplant, dass mein Freund als Fashion-Fotograf agiert und ich mich in Pose schmeiße, aber wir sind ja spontan 😉 Und so haben wir mit super guter Sommer-Sonnen-Laune, viel Lachern und ein paar Zuschauern die kleine Blumengasse zum Schauplatz gemacht. Freundlicherweise hat ein Anwohner sogar noch so ein Auto weggeparkt, damit der Hintergrund nicht „verschandelt“ wird… Das ist doch mal ein Service, den ich mir hier daheim auch ab und an wünschen würde 😉

Mallorca, Reisen

Wir wandern uns die Füße platt… // Inselerkundung Mallorca #2

Am zweiten Tag unserer Mallorca-Woche haben wir uns, nach einem „guten Morgen Kaffee“ im Dorf, auf den Weg in Richtung Westen gemacht. Über Galilea und Es Capdella (eine super schöne, kurvige, teilweise enge Straße) ging es nach Sant Elm, denn hier sollte unsere ca. 3,5 stündige Wanderung starten. Also, Sandalen aus, Wander- bzw. Sportschuhe an und los ging es. Der „Weg“ war wunderschön und wir hatten einen gigantischen Ausblick u.a. auf die Insel Sa Dragonera. Die Farben waren einfach nur genial und auch die Sonne hat ihr Bestes gegeben.

Die erste Rast haben wir an einem einem altem Wachturm gemacht. Irgendwie haben wir uns dann irgendwo aber verlaufen – ohne Weg ging es über steile Felsen sehr hoch hinauf… Aber ein bisschen Abenteuer schadet ja nie und schließen lag es dann endlich unter uns, das Kloster La Trapa.

Zurück ging es dann durch das Landesinnere und nach ca. fünf Stunden waren wir schließlich wieder in Sant Elm, wo wir uns erstmal ein Eis gegönnt haben, die Füße von den Schuhen befreit und die Shirts gewechselt wurden.

Auf dem Rückweg in Richtung „daheim“ haben wir noch einen Stop in Andratx (Hafen) eingelegt, dem (laut Reiseführer) Düsseldorf der Insel. Na ja, uns hat es nicht wirklich gefallen (Bauten wie aus den 70ern) und so haben wir schnell die Flucht ergriffen und auf einen Prosecco für 10 Euro verzichtet…

Vegan

Riegel Mania // Vegane Leckerreien

Seit ich mich vegan ernähre bekomme ich immer mal wieder die Frage gestellt „und was isst du, wenn du mal so richtig Heißhunger auf Schoki und Co hast?“ Die Antwort muss dann zum Glück nicht lauten „einen Apfel oder auch mal eine super süße leckere Banane“. Denn es gibt mittlerweile massig viele Süßigkeiten, welche ohne tierische Produkte auskommen. Fluch und Segen zu gleich… Ich bin ja total der Riegel-Fan und kann die „Riegel-Straßen“ in sämtlichen Läden (dm Drogerie, Alnatura, Füllhorn, Rewe und Co.) nicht blind passieren, sondern muss immer schauen, was es Neues gibt bzw. was ich noch nicht probiert habe oder was so gut schmeckt, dass es einfach jedes Mal mit darf. Und tadaaa – heute präsentiere ich euch meine derzeitigen Lieblinge:

Ganz hoch im Kurs, sowohl geschmacklich als auch preislich, liegt Mrs. Lovechock. Insbesondere die Sorte Kirsch/Chilli finde ich einfach eine wahre Geschmacksexplosion. Die scharfe Chillinote in Kombination mit Kirsche ist super und mal etwas ganz anderes. Insgesamt ist die Schokolade nicht zu süß, sehr „sättigend“ und tollerweise sogar zu 100% Rohkost. Etwas leichter und perfekt für zwischendurch ist der Amaranth Snack von Alnatura. Diesen habe ich oft in meiner Tasche, falls mich mal zwischendurch der „kleine Hunger auf Süßes“ besuchen kommt. Der Riegel ist mit Honig und somit nicht vegan. Für mich ist dies kein Problem, da ich das Endprodukt der fleißigen Bienen trotzdem verzehre.

Noch richtige Außenseiter sind die zwei Kandidaten hier drüber. Lakritze mag einfach nicht jeder (aber ich  – und mein Dad, von ihm habe ich diese Liebe wohl geerbt ;)) und der „Rice choc bar“ war mir bis vor kurzem noch unbekannt. Blöderweise, denn er ist sehr sehr lecker… Danke an dieser Stelle an Frau und Herr Osterhase, welche mich auf den Geschmack gebracht haben.

Dass ich Nüsse über alles liebe wisst ihr ja bereits aus diversen Posts von mir. Somit ist es natürlich auch keine Überraschung, dass ich zu Knusper-Riegeln nicht nein sagen kann. Oft habe ich auf solche sogar noch viel mehr Gelüste, als auf schokoladige. Super ist übrigens auch das Trio (Erdnuss, Mandel, Sesam), welches es bei Aldi Süd von der Bio Marke zu kaufen gibt. Leider habe ich gerade keine mehr da, sonst hätten sie hier natürlich auch einen Fotoplatz bekommen.

Geht es um einen richtigen Schokoladengeschmack (süß, schmelzig, zart), dann kann ich euch die Riegel von Vivani mehr als empfehlen. Ich habe einen richtigen Luftsprung gemacht, als ich sie das erste Mal im Supermarkt entdeckt habe. Denn sie sehen toll aus, sind super günstig (ca. 1 Euro) und sau lecker. „White Nougat Chrip“ schmeckt himmlisch nach weißer Schokolade und ist obendrein sogar noch mit Haselnusskrokant getoppt. Etwas frischer, insbesondere durch die Orange, schmeckt der dunkle Kandidat.

Wie ihr seht, bei mir landen alle auf dem ersten Platz. Es kommt einfach immer darauf an, nach was es mir gelüstet. Je nach Tagesform oder „Phase“ greife ich mal häufiger zu Nussriegeln und dann auch mal lieber zu Schokolade, Lakritze und Co.

Was sind eure liebsten Riegel? Oder seid ihr gar nicht so die Riegel-Typen? 

Mallorca, Reisen

Unterwegs im Süden // Inselerkundung Mallorca #1

Eine Woche voller wunderschöner Tage auf Mallorca liegt nun leider hinter uns und wir sind im verregneten Deutschland, im Alltag bzw. der Arbeitswelt angekommen. Wir haben wahnsinnig viel gesehen und erlebt, da wir jeden Tag unterwegs waren, um die Insel zu erkunden. Damit ich euch jetzt nicht wild einige der 700 (ich habe schon aussortiert!) Fotos um die Augen haue, habe ich mir überlegt, euch unsere Tagestouren anhand von Bilder und Tipps näher zubringen.

Ausgangsziel aller Trips war die sehr schöne Ortschaft Puigpunyent, in welcher wir ein Zimmer über airbnb gebucht hatten. Puigpunyent liegt im Süd-/Westen der Insel und ist gut zu erreichen, den es führt eine dunkelgelbe Straße dorthin (Hauptstraße). Bis Palma haben wir ca. 25 Min. mit dem Auto gebraucht, nach vier Tagen nur zwanzig, denn dann war mein Freund mit den Straßen, Kurven, Hubbels, Kreisverkehren usw vertraut 😉

Aber nun zu unserer ersten Tour, welchen uns in den Süden geführt hat. Über Palma sind wir in Richtung Cap Blanc gefahren und haben den ersten richtigen Stop in Cala Pi, einer wunderschönen Bucht gemacht. Natürlich ist bei einem Roadtrip auch immer der Weg das Ziel und so haben wir die wundervolle Landschaft und die grandiosen Ausblicke auf das Meer genossen. Immer mal wieder haben wir gehalten, gestaunt, fotografiert und „oh´s“ und „wow´s“ von uns gegeben…

Im Anschluss fuhren wir ein paar Kurven weiter, in Richtung Colonia de Sant Jordi. Hier haben wir unseren schwarzen Flitzer geparkt, um eine kleine „Wanderung“ am Strand hin bis zum Cap de ses Salines zu machen. Die lange Bucht war einfach der absolute Wahnsinn – weißer Sand, türkises Meer „sind wir in der Karibik?“

Auf dem Rückweg haben wir dann noch zwei Stopps eingelegt – einen an der überall angepriesenen Bucht „Es Trenc“ (als Traumstrand würden wir diese jetzt nicht bezeichnen, schön war es aber natürlich schon) und den anderen am „Far des Cap Blanc“. Hier konnten wir einen wundervollen Sonnenuntergang genießen. Doch, da werde sogar ich mal ein klitzekleines bisschen zur Romantikerin und lasse die Kamera links liegen 😉