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Weniger Zucker für die Mutter – Zuckersucht bekämpfen

5. Januar 2018

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Ich möchte meine Zuckersucht bekämpfen und deswegen heißt es seit dem 01.01.2018 für mich „weniger Zucker für die Mutter“. Ja, „weniger“ und nicht „gar keinen“, denn ich gehe es nicht so strikt an, habe mir meine eigenen Regeln zusammengestellt. Natürlich wäre es sinnvoll, einmal die harte Tour zu fahre, um die Geschmacksnerven auf Null zu setzen, aber das kann ich mir derzeit nicht vorstellen. So komplett ohne Obst, Trockenfrüchte und Co.. Und auch auf Getreide und stärkehaltige Gemüse möchte ich nicht verzichten, denn mir geht es vorrangig um industriellen Zucker. Um all die Kekse, Gummibärchen und Schokolade, welche ich nicht mehr täglich futtern möchte. Um Berge von Hafercrunchy in meinem Müsli und Nusscreme pur, mit dem Löffel.

Nervennahrung, komm zu mir!

Denn besonders in der Adventszeit habe ich übertrieben. Nach Spekulatius Keksen war ich regelrecht süchtig und Schokolade am Abend ein Muss. Es verging kein Tag, an welchem ich nicht zur Schublade gepilgert bin, um mich zu „belohnen“ und meinem Verlangen nach etwas Süßem nachzugehen. Mit Sicherheit war auch die stressige Zeit ein Grund hierfür. Nervennahrung, im wahrsten Sinne des Wortes.

Tag x

Mit dem neuen Jahr wollte und will ich hier einen kleinen Cut setzen. Ich möchte mein all abendliches Naschen und Futtern unterbrechen. Ich möchte wieder zu dem Punkt kommen, an welchem ich mit ein, zwei Stückchen Schokolade zufrieden bin und diese voll und ganz genieße. Anstatt voll und schnell zu essen. Kekse sollen nicht mehr nebenbei in meinen Mund wandern, sondern bewusst. Ja, es ist nicht mein Ziel, mich für immer zuckerfrei zu ernähren, aber ich möchte mein extremes Verlangen nach Süßkram wieder in den Griff bekommen. Punkt.

Da ich ein Mensch bin, welcher klare „Regeln“ benötigt und gerne kleine Challenges macht, kam mir der 01.01. ganz gelegene. Tag X quasi. Ich überlege mir gerne kleine „Projekte“, so wie beispielsweise vor einiger Zeit mein „21 Tage Detox“ oder auch „Fit nach der Schwangerschaft„. Wenn ich ein solches Projekt plane, bin ich meist sehr motiviert und ernähre mich insgesamt wesentlich gesünder. Und so merke ich auch jetzt, nach nur wenigen Tagen, wie ich wieder mehr Freude dran habe, gesund zu kochen und zu backen. Ich experimentiere ein wenig in der Küche und halte im Lebensmittelladen Ausschau nach gesunden Dingen. Und nicht nur nach der größten Packung Kekse ;).

Euch dabei ein bisschen mitzunehmen freut mich sehr, Danke für euer Interesse. Auf Instagram poste ich hin und wieder mein Essen oder auch neuste Experimente aus meiner Küche. Zudem werdet ihr unter dem Hashtag #wenigerzuckerfürdiemutter bestimmt das ein oder andere Foto sehen. Und wenn ihr auch dabei seid, freue ich mich über Fotos mit genantem Hashtag. Zusammen challenge´t es sich ja bekanntlich einfacher.

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Weniger Zucker für die Mutter – Das soll sich ändern:

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mir etwas Zeit genommen und notiert, was sich ändern soll und wie ich das angehen möchte.

  • Süßes soll wieder bewusst konsumiert werden, nicht nur nebenbei.
  • Kekse, Kuchen und Co. als Genussmittel
  • Kein all abendlicher, fast routinierter Gang zur Schublade mit Süßem.
Zuckersucht bekämpfen – Darauf verzichte ich:

Damit ich klare Regeln habe und nicht dazu verleitet bin, hier oder auch mal da „eine kleine Ausnahme“ zu machen, habe ich mir einen Plan aufgestellt. Dieser beinhaltet alle Nahrungsmittel, welche in nächster Zeit tabu sind, aber auch diejenigen, welche erlaubt sind. Hier habe ich mir natürlich einige Gedanken gemacht und auch Wissen aus meiner Weiterbildung zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin integriert.

Nicht erlaubt:

  • Industrieller, weißer Zucker, sowie alle Produkte, in welchen dieser enthalten ist
  • Rohrzucker und Vollrohrzucker
  • Agavendicksaft
  • Süßstoffe
  • Zuckeraustauschstoffe

In Maßen erlaubt:

  • Datteln und anderes Trockenobst
  • Kokosblütenzucker
  • Kokosblütensoriup
  • Reissirup
  • Ahornsirup
  • Honig
  • Obst

Ausnahmen:

Nahrungsergänzungsmittel, welchen Süßstoff o.ä. hinzugefügt ist. Derzeit supplementiere ich nämlich ein paar Vitamine und Mineralstoffe, auf welche ich nicht verzichten möchte.

Warum sind Kokosblütenzucker, Datteln, Reissirup und Co. nicht Tabu?!

Kurz und knapp, hier geht es mir vor allem um das Verhältnis von Fructose zu Glucose, den glykämischen Index, Mineralstoffe und Vitamine. Mögt ihr hier mehr Infos? Dann lasst es mich gerne wissen.

Für mich wichtig, Datteln und Co. müssen sparsam verwendet werden. Beispielsweise habe ich vorgestern einen Kuchen gebacken, in welchen ich ca. 5 Datteln gegeben habe. Oder ein anderes Beispiel: 1 TL Kokosblütenzucker in eine Schale mit ungesüßtem, veganem Mandeljoghurt,

Weniger Zucker für die Mutter – Wie lange möchte ich das Ganz durchziehen?

Geplant sind 2-4 Wochen. Mal sehen, wie es mir die ersten zwei Wochen ergeht. Habe ich meinen Hyper auf Schokolade bezwungen? Laufe ich noch immer wie selbstverständlich nach dem Essen zur Schublade mit Süßigkeiten, um sie dann wieder zu schließen, mit dem Gedanken „no way, weniger Zucker für die Mutter“. Und, wie läuft es so, im manchmal stressigen Mama-Alltag ohne Kekse zwischen Tür und Angel?! Ich bin gespannt! Zum Glück sind meine heiß und innig geliebten und benötigten Nüsse erlaubt…

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Habt ihr auch schon mal versucht, Euren Zuckerkonsum zu reduzieren? Wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

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11 Comments

  • Reply Luise 5. Januar 2018 at 13:52

    Liebe Frauke,

    Mir geht es derzeit sehr ähnlich mit dem Zuckerkonsum. Allerdings habe ich noch nicht den Mut aufbringen können auf den Zucker zu verzichten. Ich weiß nicht wie ich den Mama-Alltag mit 6 Monate alten Zwillingen und 2jährigem ohne die Nervennahrung überstehen soll Ich freue mich daher auf Anregungen von dir und verfolge dein Vorhaben sehr interessiert! Vorerst werde ich also versuchen einfach deutlich weniger von dem industriellen Zucker zu mir zu nehmen, als bisher. Gelingt mir bisher aber noch nicht wirklich
    Mach weiter so!

    • Reply ekulele 5. Januar 2018 at 22:17

      Liebe Luise, Danke für deinen Kommentar. Dass du Nervennahrung benötigst kann ich absolut verstehen. Die brauche ich auch, und das ohne Zwillinge 🙂
      Heute haben mir Mandeln und eine super süße Khaki gut geholfen – aber Schokolade wäre schon besser gewesen 😉
      Ganz viel Power an dich, viele Grüße Frauke

  • Reply Lena von KraftvollMama.de 5. Januar 2018 at 20:29

    Liebe Frauke,
    ich habe das neulich auch mal einen Monat lang gemacht. Habe neben Zucker auch auf Gluten, Milchprodukte, Alkohol und Kaffee verzichtet. Der Monat hat mir gut getan.
    Ich finde es auch wichtig, sich immer wieder kleine Ziele zu stecken und so an sich zu arbeiten. So wird das Leben immer ein bisschen besser und der Erfolg zeigt uns, dass wir unser Leben durchaus in der Hand haben und das motiviert und macht gute Laune.
    In diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg!
    Liebe Grüße
    Lena

    • Reply ekulele 5. Januar 2018 at 22:15

      Liebe Lena, DANKE Dir! Gerade jetzt, in diesem Moment, kann ich Erfolg brauchen 😉 Habe solch einen Hyper auf Schokolade. Hoffe, ich habe dieses extreme Verlangen bald wieder im Griff 😉
      Herzliche Grüße, Frauke

  • Reply Teodora 6. Januar 2018 at 11:35

    Liebe Frauke,
    ich interessiere mich über das Verhältnis von Fructose zu Glucose, den glykämischen Index, Mineralstoffe und Vitaminevon verschiedenen Süßungsarten!
    Liebe Grüße
    Teodora

  • Reply Katharina 7. Januar 2018 at 7:30

    Hallo!
    Mein Freund und ich machen auch so eine Challenge: kein industriellen Zucker, kein Weißmehl und keine Fertigprodukte.
    Ziel ist bis zur Fastenzeit durchzuhalten.
    Grund war die Völlerei in der Vorweihnachtszeit und insbesondere über Weihnachten ( so wie bei dir). Schwiegereltern haben so richtig aufgetischt . Ich sage nur: nach ente geht doch noch Vanilleeis mit heißen Kirschen
    Hab gemerkt , dass meine Haut wieder pickelig wurde und trotz regelmäßigem joggen wir unfit wurden.
    Auch wollen wir uns zwingen wieder neue, gesunde und schnelle Rezepte auszuprobieren. Dazu ist man ja oft zu faul.
    Daher die Challenge.
    Unter der Woche geht’s eigentlich. Aber am Wochenende vermissen wir schon unsere Tüte Chips zum Film oder mal Schokolade
    Aber schon nach der Woche merke ich um wieviel besser meine Haut geworden ist und die Fitness kommt auch so langsam wieder.
    Auch habe ich gemerkt: Wirsingkohl-Chips und Grünkohl-Chips sind lecker!!! Hätte ich sonst nie probiert. Meine Frühstück-Haferflocken-Bananen-Blaubeermuffins sind der Hit. Andere neue Rezepte wurden schon gefunden.
    Selbst mein kleiner findet vieles super lecker!
    Also es lohnt sich!!
    Gutes durchhalten !
    Liebe Grüße

  • Reply Anne 7. Januar 2018 at 14:02

    Ich habe 2016 einen Monat Paleo-Challenge gemacht. Der Zuckerverzicht (genauso gehandhabt wie bei deinen Regeln) fiel mir soo schwer. Ein richtig kalter Entzug. So richtig nachgelassen hatte mein Verlangen auch nach 30 Tagen nicht und besser gefühlt habe ich mich auch nicht. Dafür habe ich danach so extrem Zucker gesuchtet, dass ich vier Kilo zugenommen hab. Mein Fazit: Ich erlaube mir das Laster lieber, damit geht es mir am besten 😀

  • Reply Anja 7. Januar 2018 at 17:29

    Ich esse jetzt seit 2 Jahren keinen industriellen Zucker mehr. Mir geht es damit sehr gut, und der Heißhunger verschwindet wirklich mit der Zeit. Zum Naschen esse ich einen Naturjoghurt (3,5% Fett) mit Nüssen. Bananenbrot ohne Zucker (nur mit Bananen als Süße) hilft auch über die erste Zeit hinweg.

    Wünsche dir viel Erfolg bei der Challenge. Vielleicht wird es ja auch länger … 2 Jahre oder so … irgendwann wirst du entwöhnt sein

    Liebe Grüße Anja

  • Reply Tina 8. Januar 2018 at 11:20

    Liebe Frauke,

    erstmal großes Kompliment an deinen Blog. Du schreibst über viele Themen, die mich sehr interessieren (vegetarisch-vegan, Naturkosmetik, Nachhaltigkeit) und ich freue mich über jeden neuen Beitrag 🙂
    Ich habe es letztes Jahr eine Weile wie du gemacht (Verzicht auf industriellen, weißen Zucker,..) und mir ging es so gut in der Zeit. Werde jetzt, nachdem wir den Geburtstag meines Sohnes hinter uns gebracht haben (mit viel zu viel Kuchen), wieder damit anfangen und ich hoffe, dass ich meine Kinder (mein Sohn ist 5, meine Tochter wird im März 3) auch einbeziehen kann.

    Mich würde interessieren, wo du deine Weiterbildung zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin gemacht hast. Vielen Dank!

    Liebe Grüße
    Tina

    • Reply ekulele 9. Januar 2018 at 16:30

      Liebe Tina, wie schön, dass dich auf ekulele.de so viele Themen ansprechen, das freut mich sehr 🙂
      Meine Weiterbildung habe ich bei der Akademie der Naturheikunde gemacht.
      Herzliche Grüße, Frauke

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