
Von unserer Hochzeitsreise im Cinque Terre habe ich euch ja bereits einige Fotos gezeigt, nun ist Genua an der Reihe. Genua an einem Tag – denn sehr spontan haben wir uns während des Urlaubes in Monterosso dazu entschlossen, einen Tagestrip in die Hauptstadt Liguriens zu machen.
Und so fuhren wir mit dem Zug früh morgens von Monterosse nach Genua. Für den Zug und gegen das Auto haben wir uns entschieden, da es recht schnell geht (1:30), wenig kostet und man zudem kein Parkplatzsuchstress hat. Denn nichts finde ich ja gruseliger, als in einer fremden, großen Stadt nach einem Parkplatz suchen zu müssen, welcher dazu nicht noch ein halbes Vermögen kostet.
Vom Bahnhof in Genua kommt man auch super schnell und einfach zu Fuß in die Innenstadt. Bereits nach wenigen Metern befindet man sich auf der großen Haupteinkaufsstraße „Via XX Settembre“ (zu sehen auf dem ersten Bild). Hier findet man wirklich so ziemlich alles. Von Kiko, über Mango und H&M bis hin zu Mötivi oder auch den teuren, italienischen Marken. Für mich gab es nur zwei neue Nagellacke, denn in die hübsche Sommerkleidung habe ich leider nicht gepasst, den Geldbeutel hat es gefreut.
Die „Via XX Settembre“ landet auf dem „Piazza de Ferrari“, einem wunderschönen, großen Platz mit genialem Springbrunnen, vor welchem ich natürlich direkt posen musste. An diesem Tag trug ich übrigens einen Blazer von Mango (einen ähnliche, im SALE, findet ihr z.B. hier), ein Kleid von Sefera (ähnliches hier), meine heiß und innig geliebten Schuhe (fast die Selben), die gute Selma und eine Sonnenbrille von – gute Frage!

Der „Piazza de Ferrari“ ist ein perfekter, zentraler Ausgangsort um Genua nun so richtig zu erkunden. Wie eigentlich immer, wenn wir uns in einer neuen für uns fremden Stadt befinden, lassen wir uns am liebsten treiben. Wir schauen nach recht und links, wo es uns mehr hinzieht gehen wir entlang. Das reine Richten nach einem Stadtplan oder Reiseführer-Tipps ist so gar nichts unseres. Und so sind wir durch wunderhübsche Gässchen gelaufen, habe beeindruckende Gebäude (z.B. die „Cattedrale di San Lorenzo“) entdeckt und in so manche Hinterhöfe gespickt. Es lohnt sich auf alle Fälle, immer mal wieder in die Höhe zu schauen oder auch durch kleine, etwas abseits verlaufende Straßen zu blicken.




Natürlich haben wir auch immer mal wieder Pausen eingelegt, uns einen Kaffee gegönnt oder auch (wie der Liebste) ein Ciabatta mit italienischem Schinken. Ein Tipp für eine kleine Rast ist auf alle Fälle auch der super hübsche und hippe „Piazza de‘ Tessitori“, welcher sich zwischen den Straßen „Vico di Mezzagalera“ und „Via San Donato“ findet. Auf diesen sind wir zufällig gestoßen und waren sofort begeistert.


Natürlich muss man auch dem Hafen einen Besuch abstatten, wenn man in Genua ist. Neben dem „Old Port (Porto Antico)“ gibt es auch noch den neueren Teil, in welchem schicke Boote ankern oder auch riesige Kreuzfahrtschiffe. Häfen versprühen für mich immer ein ganz besonderes Flair und ich könnte stundenlang auf das Wasser, die Fische, die Möven, die Menschen, die Fischerboote und die protzigen Yachten schauen – und träumen…
Genua ist auf alle Fälle eine Stadt, welche wir total unterschätzt haben! Umso froher sind wir, dass wir uns dazu entschieden haben, der Hafencity einen Besuch abzustatten. Denn wir haben super viel gesehen und erlebt, was wir auf keinen Fall missen möchten.


Wart ihr schon mal in Genua? Wenn ja, wie hat euch diese Stadt gefallen?
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