Vegan

Alles ist möglich: Pizza ohne Käse, Kuchen ohne Ei

Nun ist schon wieder über eine Woche meines Projekts „Vegan for one month“ vergangen. Nachdem ich ja das Wochenende in Palermo leider nicht durchgehalten habe (immerhin waren bis dahin schon fast zwei Wochen geschafft), hieß es vor 9 Tagen: Neustart. Voller Motivation und ohne Wehmut ging es wieder von vorne los. Seitdem beschäftige ich mich täglich mit den Vor- und Nachteilen dieser Ernährungsform, verfolge Blogs und youtube Videos, entdecke neue Lebensmittel ohne tierische Produkte und teste diverse Rezepte bzw. veranstalte „kreatives Kochen“. Was das heißt? Ich schaue in meine Schränke und lasse mich inspirieren – was könnte ich wie kombinieren, mischen, mixen oder auch variieren. Bisher hat mir alles gut geschmeckt und auch mit Soja Latte Macchiato bin ich mittlerweile ganz dicke. Erstaunte Blicke heimse ich mir trotzdem noch fast täglich auf der Arbeit ein, wenn ich sage „für mich bitte den Kaffee ohne alles“. Ja – noch vor einigen Wochen gab es immer einen großzügigen Schuss Milch dazu, aber jetzt „bin ich groß und trinke ihn schwarz“ ;). Denn immer kann ich den Muntermacher dann doch nicht mit einer Milchalternative trinken, schmeckt mir nur ab und an. Mit den 1-2 Kilo Gewichtverlust wie bei den letzten „veganen Phasen“ klappt es bisher leider noch nicht. Hierfür gibt es bereits eine logische Erklärung: Da ich schon ein kleiner Profi bin (Stunden vor diversen Supermarktregalen verbracht habe, Zutatenlisten checkend) weiß ich nun, was es alles an veganen Lebensmitteln gibt, nämlich mehr als man denkt. Bei meinem ersten Monat als Veganer vor ca. einem Jahr dachte ich noch bei vielen Produkten, dass sie Tierisches enthalten und war zudem nicht so fuchsig, wenn es um Alternativen (Sojamehl plus Wasser anstatt Ei –> zack kann man Kuchen backen) ging. Na ja, trotz stagnierendem Gewicht fühle ich mich mit dieser Ernährungsform besser in meinem Körper, und das ist doch die Hauptsache!

Mango, Orange und Blaubeeren – Ein lecker Snack oder auch Dessert
Weltbeste, vegane Pizza – Danke Mama!
Cocos drink – i love it
Linzertorte – Nichts geht über Kuchen mit Nüssen und Knusperrand
Hirse mit Gemüse und viel Curry-Gewürz
Die erste Melone im Jahr 2013 – Liebe!!!
Palermo, Reisen

Unterwegs in Palermo

Palermo – über 700.000 Einwohner und gefühlt doppelt so viele Autos (kein einziges ohne Schramme oder Delle 🙂). Als wir das Wochenende gebucht haben, war uns klar, dass Palermo sicherlich „anders“ ist, als z.B. Venedig oder Florenz. Schließlich ging es ganz in den Süden von Italien, auf die Insel Sizilien. Und was fällt einem da so ganz spontan als erstes ein?! Genau, Mafia. Ich muss euch leider enttäuschen, ich habe nichts von diesen Machenschaften bemerkt und somit keine spannende Geschichte im Gepäck. Das Gruseligste, was wir gesehen haben, waren zum einen die Katakomben und zum anderen ein Lastwagen, welcher abends beim Rasen/Holpern über die gepflasterte Straße massig Fischabfälle und irgendeine Soße verloren hat, pfui! Wir sind die 3 ½ Tage sehr sehr viel gelaufen und haben wahnsinnig viel gesehen und erlebt. Gezielt haben wir einige Sehenswürdigkeiten (Dom, Teatro, Porta Nuova, San Giovanni dei Lebbrosi uvm.) angestrebt, häufig standen wir jedoch an einer Kreuzung und haben geschaut, welche Straße am schönsten oder interessantesten aussieht. Diesen Weg haben wir dann eingeschlagen. So sind wir spontan auf kleine Lebensmittelmärkte gestoßen, haben Espresso für 0,70 Cent getrunken und Sonnenstrahlen im Botanischen Garten genossen. Palermo ist eine Stadt mit sehr vielen Facetten und Gegensätzen – wunderschöne, alte Gebäude, dreckige Straßen, viele kleine Lädchen (wir haben nur einen einzigen Supermarkt gesehen), verschiedene Kulturen, Nobelboutiquen, aber auch Armut. Die Tage vergingen wie im Flug und haben mir mal wieder verdeutlicht, wie toll und bereichernd Reisen ist. Ich liebe es, neue Landschaften, Menschen und Kulturen kennen zu lernen. Die nächsten Ziele sind schon geplant…

Palermo

Palermo

Palermo

Palermo

Palermo

Palermo

Palermo

Palermo

Palermo, Reisen

Palermo, keine Stadt für Veganer

Wir sind wieder zurück, zurück im verschneiten Deutschland. Welch ein Kälteschock, als wir gestern Nacht aus dem Flieger gestiegen sind. Auf Sizilien wurden wir immerhin mit Temperaturen zwischen 10° und 23° Grad verwöhnt und auch von Schnee war weit und breit keine Spur. Es tat richtig gut, mal wieder etwas Abstand vom oft stressigen Alltag zu bekommen und viel Zeit mit meinem Liebsten zu verbringen. Wir sind wahnsinnig viel gelaufen (mich würde wirklich interessieren, wie viele Kilometer wir zurückgelegt haben ;)) und haben dementsprechend eine Menge gesehen und erlebt. Morgen werden ich versuchen euch die Hauptstadt Siziliens in einem eigenen Post etwas näher zu bringen. Bis dahin habe ich mit Sicherheit schon einen ersten Überblick über unsere ca. 600 geschossene Fotos. Nun aber zur Überschrift meines Beitrags. Am Donnerstag in der Früh ging unsere Reise Richtung Süden los und ich war noch fest davon überzeugt, mich auch in Palermo vegan ernähren zu können. Dies stellte sich im Laufe der nächsten Stunden als sehr optimistisch bzw. fast schon waghalsig heraus. Für den Flug und die Zugfahrt hatte ich mir, vorausschauend wie ich bin, Nüsse, Gummibärchen und Kekse eingepackt. Denn im Flieger bzw. am Bahnhof kann man natürlich nicht mit veganen Alternativen rechnen. Dieser kleine Vorrat war am Donnerstagabend bereits um 18:00 Uhr leer – ebenso wie mein Magen. Hunger! Außer Obst, Gemüse und Brot habe ich leider nichts ohne tierische Produkte in Palermo gefunden und ich musste am Abend etwas neidisch auf die leckere Pizza von meinem Freund blicken. Luigi, so nenne ich den Herrn von der kleinen Trattoria mal, fand mein Essverhalten auch nicht sonderlich „schön“ und hat mich dementsprechend mit bösen Blicken gestraft. Nachdem ich auch am Freitag morgen nicht verbittert neben meinem Bubi und seinem leckeren Cornetto sitzen wollte, mit knurrendem Magen an einen Espresso nippend, habe ich beschlossen, mein Wochenende in Italien nicht als Veganer, sondern als Vegetarier zu verbringen und am Montag, sprich heute, nochmals neu mit meinem „veganen Projekt“ zu beginnen. Natürlich war dies keine einfache Entscheidung und ich habe schon etwas gehadert, denn ich möchte nicht als „Versager“ dastehen – ich bin da ein bisschen streng mit mir. Heute Morgen gab es auf alle Fälle wieder Veganes für mich zum Frühstück und ich bin hoch motiviert, noch mal von vorne zu starten. Ich denke, dass es in Italien einfach noch nicht so „normal“ ist, sich vegetarisch (am Freitag waren wir in einem etwas besseren Restaurant essen und es gab sage und schreibe ein Gericht ohne Fleisch/Fisch!) bzw. sogar vegan zu ernähren, auf jeden Fall nicht im untersten Süden des Landes. In Städten wie Milano oder Florenz sieht es mit Sicherheit schon anders aus. Was denkt ihr über meine Entscheidung, in Palermo nicht auf Käse usw. verzichtet zu haben?! Richtig oder falsch? Nachvollziehbar oder Unverständnis?

Vegan

Vegan Tag 8

Die erste Woche ohne tierische Produkte ist geschafft und heute habe ich auch endlich vier Fotos von einfachen, veganen Gerichten für euch, welche es letzte Woche bei mir gab. Eigentlich wollte ich bereits am Wochenende einen Beitrag dazu verfassen, bin dann aber relativ spontan nach Düsseldorf gefahren, um diverse Familienmitglieder nach langer Zeit mal wieder zu sehen. Zum Glück fiel es mir auch „außer Haus“ recht leicht, auf Milch, Eier, Joghurt, Sahne, Käse… zu verzichten. Ich muss jedoch gestehen, dass ich eine kleine „Vesperbox“ mit Aufstrichen, Bratlingen und Zartbitterschoki dabei hatte (ich möchte meiner Verwandtschaft nämlich (noch 🙂) nicht zumuten, extra vegane Lebensmittel für mich zu besorgen). An einem Abend waren wir essen und ich wurde sogar in der Speisekarte eines Italieners fündig. So gab es für mich einen gemischten Salat und Pizzabrot mit Olivenöl, frischem Pfeffer und Meersalz – super lecker und ich habe wirklich nichts vermisst! Momentan gibt es ja, auf Grund des Pferdefleischskandals, zahlreiche Talkshows und Sendungen im TV, welche sich mit dem Thema Ernährung/Fleischkonsum auseinandersetzen. Ich muss sagen, dass der ein oder andere Beitrag wirklich sehr interessant ist und mit Sicherheit zum Nachdenken anregt. So wie z.B. die Talkrunde auf WDR mit dem Titel „Es geht um die Wurst. Ich habe schon zahlreiche Stunden damit verbracht Videos und Filme auf youtube bzw. im Fernsehen anzuschauen. Teilweise waren diese mehr als schockierend (Tierhaltung, Klimawandel, Krankheiten, Armut, Hunger…). Sie bestärken mich immer mehr darin, für längere Zeit vegan zu leben. „Für immer“ traue ich mich noch nicht zu schreiben, das klingt zu absolut für mich und ich denke, dass es mir momentan vielleicht so leicht gelingt vegan zu leben, weil ich weiß, dass ich jederzeit dieses „Projekt“ beenden könnte, wenn ich wollte. Wenn es euch interessiert, stelle ich gerne mal einige Links zusammen?! Ebenso informativ, wie auch erschreckend, ist das Buch „Skinny Bitch: Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen – Schlanksein ohne Hungern!“ Vielleicht hat es ja schon jemand von euch gelesen? Zugegeben, der Buchtitel ist sehr provokant, aber ich fand die Lektüre sehr klar und deutlich geschrieben, die Autorinnen nehmen kein Blatt vor den Mund und geben zusätzlich zahlreiche Tipps und Hinweise hinsichtlich einer Ernährung ohne tierische Produkte. Und auch Attila Hildmann bietet zahlreiche Infos und Quellen  – er postet täglich auf seinem Facebook-Profil Beiträge und Links zum Thema Veganismus oder stellt Videos von Teilnehmern seiner „Challenge – Fit for fun“ vor. Ich möchte mit Sicherheit niemanden bekehren oder mit erhobenem Zeigefinger durch die Welt laufen,  jedoch finde ich es sehr wichtig, dass man sich mit dem, was man täglich zu sich nimmt, befasst und auseinandersetzt. In diesem Sinne lasse ich mir nun mein Sellerie-Schnitzel schmecken 🙂

Vegan

Vegan for one month

Es ist wieder soweit, ab morgen werde ich mich nun zum dritten Mal für (mindestens) einen Monat vegan ernähren. Bereits seit ca. 12 Jahren bin ich Vegetarier und im letzten Jahr habe ich meinen ersten Monat ohne tierische Produkte gestartet. Damals habe ich noch daheim gewohnt und meine Mutter hat mich großartig unterstützt. Sie hat super vielseitig und lecker für mich und den Rest der Family gekocht. Wenn ich abends von der Arbeit heim kam standen immer verschiede Gerichte auf dem Tisch. Viele Rezepte wurden aus dem tollen Kochbuch von Attila ausprobiert und getestet – so wie z.B. Gemüsepizza, Nudel mit Pilzsoße und Quiche. Manchmal gab es sogar den weltbesten Apfelkuchen – er schmeckt einfach traumhaft und ich habe für den Notfall immer ein Stückchen im Gefrierschrank. Die zweite „vegane Phase“ habe ich dann „alleine“ bestritten. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich in der Regel abends zu faul war, nach Kochbuch zu kochen. Meist habe ich geschaut, was ich noch im Schrank habe und los ging es – Nudeln mit Tofu, Tofuwürstchen mit Gemüse, Getreide mit Gemüse, Hülsenfrüchte mit Gemüse… Zusammenfassend: sehr gesund und vollwertig. Ab und an habe ich dann aber doch in eines meiner Kochbücher geschaut um mich inspirieren zu lassen. Bestimmt ist es interessant für euch zu erfahren, warum ich diese „veganen Monate“ einlege?! Es gibt ein paar Gründe welche mich dazu bewegen: 1. Ich will einfach schauen, ob es ich schaffe, den Willen und die Disziplin besitze. 2. Meine Haut freut sich sehr, wenn ich keine Milchprodukte zu mir nehme und auch mein Bauch grummelt viel weniger. 3. Ich ernähre mich tatsächlich gesünder, da ich super motiviert bin, mir täglich zu kochen und das auch noch ausgewogen. 4. Je mehr ich mich mit dem Thema Veganismus befasse, desto logischer klingt es für mich (darauf möchte ich in einem gesonderten Post näher eingehen). 5. Ich nehme ganz nebenbei immer 1 bis 2 Kilogramm ab. 5. Ich fühle mich einfach fitter.

Wie steht ihr zum Thema „vegane Ernährung“? Seid ihr interessiert an weiteren Beiträgen von mir zu dieser Thematik? Würde euch interessieren, was ich an einem „veganen Tag“ alles esse?

 Veganer Einkauf

Veganer Einkauf

Veganer Einkauf

Veganer Einkauf

Veganer Einkauf

Veganer Einkauf

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Kunterbunt

eineminutefrühling.

Für alle, die genug von diesem Wetter haben (Regen, kalt, Schneeregen, Matsch…), folgt nun eine Minute Frühling.

 

eineminutefrühling from mr.romance on Vimeo.

Entstanden ist das Video vor einem Jahr in meinem Heimatdorf. Wenn ich ehrlich bin, ist Dorf zwar etwas untertrieben, aber „Heimatortschaft“ klingt irgendwie nicht ganz so romantisch :). Ab und an bekommen meine Geschwister und ich kleine, kreative Anfälle und solche Videos können dann das Resultat davon sein. Ich hoffe, ihr seid etwas in Frühlingsstimmung gekommen?!