Rezepte, Vegan

Veganes 4-Gänge-Menü

Letztes Wochenende hatte ich einen Plan bzw. ein Vorhaben. Ich wollte unseren Besuch am Abend mit einem veganem 4-Gänge-Menü überraschen und ganz besonders galt es, ihn von Zucchini Pasta zu überzeuge. Denn diesen „Gemüsenudeln“ standen alle sehr kritisch gegenüber. Eins vorne weg, es ist mir tatsächlich gelungen!!! 

Die ersten drei Gänge auf der Karte habe ich mir quasi selber überlegt. Das Rezept für die Tarte stammt von hier, eine geniale Seite. Nachdem wir am Morgen eine kleine Einkaufstour gemacht haben, wurde gegen Nachmittag schon mal der Tisch im Esszimmer gedeckt und die ersten Vorbereitungen (Feldsalat putzen, Süßkartoffel weich kochen…) getroffen.

Zum Start gab es eine Süßkartoffel-Kokos Suppe, getoppt mit einigen Kokosraspeln. Alle fanden sie super lecker und auch ich war geschmacklich total überzeugt. Doch, für diese Kreation muss ich mir selber mal ordentlich auf die Schulter klopfen.

Als zweiten Gang habe ich einen Feldsalat mit Rote Bete und Tofustreifen serviert. Garniert wurde dieser zudem noch mit gerösteten Walnusskernen.

Zur Hauptspeise gab es die besagten Zucchini Nudel mit einem selbstgemachten Tomaten-Nuss-Pesto. Dieses habe ich aus getrockneten Tomaten, Olivenöl, Pinienkerne, Kapern, Salz und Pfeffer zubereitet. Damit die Nudeln nicht zu kalt waren, habe ich diese vor dem Servieren kurz in einer einfachen Tomatensoße geschwenkt.  Ich tendiere nämlich dazu, Gemüsenudeln nicht zu kochen, damit diese genug Biss behalten. Denn fast nichts finde ich gruseliger, als schlabberige Pasta.

Natürlich darf auch ein guter Tropfen bei solch einem Essen bzw. gemütlichem Abend nicht fehlen. Den trockenen Rotwein aus Spanien habe ich bei Alnatura gekauft. Er schmeckt sehr gut und ist für meinen Geschmack genau richtig, was das „Herbe“ betrifft.

Zum Dessert gab es dann die geniale Tarte von veganguerilla. Den veganen Blätterteig, welchen man hierfür benötigt, habe ich auch bei Alnatura gefunden. Er hat erstaunlich gut geschmackt. Ich muss zugeben, ich dachte erst „oh weh….nicht dass das am Ende alles viel zu gesund und unsüß schmeckt“. Durch Marzipan und Mandel war der Nachtisch von der Süße jedoch genau richtig und hat einen famosen Abschluss gebildet.

Als kleinen Absacker gab es dann noch für jeden einen Schluck von unserem selbst angesetzten DomRep-Gebräu. Rotwein, Rum, Honig, Zimt und Hölzer – Mamajuana genannt. Ich sage dazu ja immer: „alles kann, nichts muss“. Im Lauf des Abends hat mir dann unser Besuch noch die Haare schnitten. Was sagt ihr zu meinem „Bubi-Kopf“?!

Der Abend war wunderschön und das Essen kam zum Glück super gut an. Ich bin selber immer wieder überrascht, wie lecker und vielseitig man ohne die Verwendung von tierischen Produkten kochen kann. Falls ihr Interesse an einem der Rezepte habt, lasst es mich einfach in der Kommentar-Box wissen.

Essen, Vegan

Welt-Vegan-Tag // Ein gutes Gefühl…

 …zu wissen, dass ich etwas für unseren Planeten, die Menschen und natürlich auch für mich tue, etwas Gutes! Anlässlich des heutigen „Welt Vegan Tag“ möchte ich euch ein par Facts aufzählen, welche mich dazu bewegt haben, auf eine Ernährung ohne tierische Produkte zu setzen:

1. Für die Umwelt: der extreme Fleischverzehr überall auf der Welt vergiftet und erschöpft Land, Luft und Wasser. Stellt euch mal vor, für 1kg Fleisch werden 15.500 Liter Wasser benötigt. Das ist doch komplett absurd, wenn man bedankt, dass die Verknappung von Süßwasser als eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts gilt. Weltweit haben über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – Wasser vor Fleisch lautet da doch die Devise. Und auch die „grüne Lunge“ unserer Erde wir immer kleiner, immer schwacher. In den letzten vier Jahrzehnten sind über 40% des südamerikanischen Regenwaldes Weideflächen für zukünftige Schnitzel, Burger und Co. zum Opfer gefallen. Dabei weiß doch schon jedes kleine Kind: Bäume reinigen unsere Luft, lassen uns atmen, lassen uns leben.

2. Für meine Gesundheit: seit ich mich vegan ernähre, lebe ich wesentlich bewusster und gesünder. Ich achte darauf, mich abwechslungsreich zu ernähren und so viele Lebensmittel wie möglich im Bioladen zu kaufen. Tatsache ist, meine Haut wurde durch diese Ernährungsform wesentlich besser, ich fühle mich fitter und brauche weniger Schlaf. Momentan kann ich mir z.B. absolut nicht vorstellen, jemals wieder Milch zu trinken bzw. Milchprodukte zu essen. Es gruselt mich regelrecht, wenn ich daran denke, dass eine Kuh jährlich (gegen ihren Willen) künstlich befruchtet wird, damit sie immer schön Milch gibt. Ihr Kälbchen wird ihr bereits nach wenigen Tagen entrissen, um entweder (männliche) zu Kalbfleisch verarbeitet zu werden oder (weiblich) ebenfalls auf einer Milchfarm zu landen.

3. Für die Tiere: die Intensivtierhaltung der modernen Landwirtschaft strebt nach einer maximalen Menge an Fleisch, Eiern und Co. egal zu welchem Preis und Leid der Tiere. Hauptsache billig. Lest es hier mal nach, einfach nur traurig, erschreckend und abartig. Natürlich läuft es nicht überall so ab und eine „Bio-Kuh“ hat ein lebenswerteres Leben, als eine Kuh in einem mini „Stall“. Ich finde es einfach wichtig, wenn man Fleisch isst, dieses bewusst zu verzehren und bei der Herkunft auf eine artgerechte Haltung zu achten. Jeder kann sich Bio-Fleisch leisten! Anstatt jeden Tag ein billig Schnitzel, kann man 1x pro Woche ein Bio Schnitzel essen.

4. Gegen den Klimawandel: wir wissen alle, dass diverse Aktivitäten des Menschen den Klimawandel vorantreiben. Dagegen kann man ganz einfach etwas tun, wenn man sich zwei Fakten bewusst macht. Regionale Produkte bevorzugen und noch entscheidender: eine pflanzliche Ernährungsweise. Bio Butter z.B. ist 10x klimaschädlicher, als ganz normale pflanzliche Margarine.

5. Gegen den Welthunger: für mich einer der wichtigsten Punkte, denn Fleischessen bedeutet definitiv Hunger für die Welt. Es gäbe genug Nahrungsmittel für alle Menschen (macht euch das mal bewusst!!!), aber über 925 Millionen müssen hungern! Wie egoistisch ist das?! Verantwortlich ist dafür u.a. der extrem hohe Fleischverzehr. Ein erschreckendes Beispiel finde ich immer wieder, dass für die Produktion einer tierischen Kalorie fünf bis dreißig pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Getreide (16kg für 1kg Fleisch), was essentiell für hungernde Kinder auf unserer Welt ist, wird an Tiere verfüttert, welche nur dafür leben und leiden, später z.B. als Burger zu enden.

Ich möchte nicht missionieren, ich möchte und wünsche mir lediglich, dass sich die Menschen mehr Gedanken über das machen, was sie essen. Es ist ein so unfassbar wichtiges Thema und betrift uns alles. Jetzt, morgen und in 100 Jahren.

Rezepte, Vegan

Ein mal Menü Nr. 2 bitte // Mc Tofu & Kürbis Fritten

Ja, heute gibt es „fast food“ im Hause ekulele. Irgendwie war mir total danach in ein großes, dickes Brötchen zu beißen und dazu, natürlich mit den Händen, Pommes zu essen. Manchmal hat man ja so Tage, ihr kennt das bestimmt. Da ich Kürbis liebe und noch einen halben daheim hatte, habe ich diesen schnell in Spalten geschnitten und anschließend im Ofen mit etwas Olivenöl gebacken. Für meinen Mc Tofu habe ich Gurke, Tomate, getrocknete Tomaten und Räuchertofu (vorher kurz angebraten) auf ein Brötchen geschichtet. Das Ganze wurde noch ordentlich gepfeffert und etwas gesalzen. Lecker war´s!!!

DIY

Diy. Schni Schna Schnipsel Hirsch Bild

Uhh lalala, ich war mal wieder etwas kreativ. Meine Hirschliebe ist mittlerweile ja bestimmt bekannt (siehe hier oder hier oder hier) und somit ist es nicht verwunderlich, dass ich mich an ein SchniSchnaSchnipselHirschBild gewagt habe. Dazu braucht ihr lediglich Papier, Schere und Kleber. Ich habe mich für die Farben Weiß, Türkis, Schwarz und Rosa entschieden, da diese famos in unser Wohnzimmer passen. Damit das Bild symmetrisch wurde, habe ich das Bastelpapier einfach gefaltet und dann die verschiedensten Dreiecke ausgeschnitten. Somit hatte ich dann von jeder Form zwei Exemplare, welche ich spiegelbildlich aufgeklebt habe. Geht schnell und sieht nice aus, wie ich finde…

Schwarzwald

Atem holen

Ruhe im Inneren, Ruhe im Äußeren. Wieder Atem holen lernen, das ist es. Christian Morgenstern

Am 3. Oktober habe ich gemeinsam mit meinen Eltern, meinem Bruder und meinem Freund eine wunderschöne Wanderung im Schwarzwald/Freiburg gemacht. Es tat wahnsinnig gut, bei schönem Wetter, frischer Luft und in traumhafter Landschaft, die Seele baumeln zu lassen. Ich konnte richtig Kraft tanken und die Natur in vollen Zügen genießen. Noch vor ein paar Jahren wäre ich niemals auf die Idee gekommen, freiwillig zu wandern, heute weiß ich es zu schätzen. Wie steht ihr zum Thema Wandern?!