Familienleben, Kinderwelt, Mama sein

6 Monate zu viert – Kindermund, Schleudergang und Meckermodus

18. Februar 2018

6 Monate zu viert, sechs Monate von Allem ein bisschen mehr, oder auch weniger. Wie das eben so ist. Ich könnte von weniger Schlaf schreiben oder auch von mehr Wäsche. Ich könnte euch erzählen, dass ich unseren Trockner noch immer als „das Gerät“ im Haushalt feiere. Oder auch, dass ich noch nie so ausgelaugt und am Ende meiner Nerven war. Dass ich mich oft in einem Schleudergang befinde. Zwischen Glück, Freude, Dankbarkeit, Stolz, Stress, Wahnsinn… Manchmal rüttelt es mich so richtig durch. Oh ja, ich könnte so viel erzählen, von unseren ersten sechs Monaten zu viert. Einen kleinen Roman so zusagen. Oder doch eher was aus der Sparte Action? Gepaart mit ein bisschen Horror und ner großen Schippe Komödie!

Ich habe mir gedacht, dass es vielleicht ganz schön und spannend für Euch zu lesen ist, wenn ich jeden von uns ein bisschen zu Wort kommen lasse bzw. berichte, was jeden von uns derzeit beschäftigt. Natürlich kann ich nicht in die Köpfe meiner Jungs schauen, aber ich kann verraten, was sie können, wie sie sich verhalten, was sie plagt, was ihnen Freude bereitet und welchen Eindruck sie auf mich machen. Ja, einen kleinen Einblick gewähren, ohne jedoch alles zu verraten. Denn wie viele Windeln wir wechseln, oder auch die Farbe von J.Boys Boxershorts – ein paar Dinge bleiben geheim ;). Den Ehefreund habe ich einfach selber tippen lassen. Was er zu unseren ersten sechs Monaten zu viert sagt lest ihr weiter unten.

6 Monate Baby – Mamas Zweifel, Mecker Modus und Motorik Rakete

baby, entwicklung, ersten Monate, erfahrung

Haben es die Zweiten schwerer?

Ein halbes Jahr und ein paar Tage ist der Kleine, oder sollte ich lieber schreiben der Gr0ße, nun bei uns. Die Zeit, ja, die rast tatsächlich und anders als beim ersten Kind, weiß ich nicht auf die Woche genau, wie alt der Augustbub ist. Kennt ihr das? Beim ersten Kind wusste ich immer auf den Tag genau wie alt er ist. Ich konnte auf die Frage „wie alt ist der Bub“ die Antwort wie aus der Pistole geschossen geben. Und nun, nun sage ich einfach „fünf Monate“ und nun eben „sechs Monate„.

Ja, die Zweiten sind halt die Zweiten. Kommen nicht in den Genuss von wöchentlichen Einträgen in das „Mein erstes Jahr“-Buch, besuchen keinen „Baby-Massage mit Klangschalen“-Kurs und müssen immer mal wieder eine Runde Schlaf einbüßen, wenn das Geschwisterkind plötzlich ganz laut sägen muss, oder die Triangel voller Inbrunst schlägt. Mhhh, klingt alles so negativ. Nicht zwingend. Denn die Zweiten, sie haben auch einige Vorteile. Meist sind die Eltern schon etwas entspannter, es gibt Dank Geschwister ordentlich Action um sie herum uvm.. So ist es zumindest bei uns. Und Liebe, die haben wir, der Ehefreund und ich, für beide Buben. Gleichviel! Ja, die hat sich mit der Geburt des Augustbuben einfach verdoppelt. Aber diesbezüglich hatten wir eigentlich auch nie Sorge. Wir lieben sie sehr, unsere beiden Buben.

Rollen, robben und bald sitzen?

Der kleine Bub, welcher mittlerweile voller Stolz Kleidergröße 68/74 trägt und vielleicht bald die Windeln seines großen Bruders auftragen kann (dazu gleich mehr), ist ein richtiges Kraftpaket. So sagt es zumindest mein Papa immer. Oh ja, er hat so unheimlich viel Kraft, das ist wirklich verrückt. Mit dieser Kraft schafft er es auch seit einigen Tagen sich gekonnt über den Boden zu robben. Sieht er etwas, was sein Interesse geweckt hat – dann geht es ab. Zu herzig. Und auch das Rollen und Drehen bereitet ihm viel Freude. In alle Richtungen. Da wird sich wild durchs Zimmer gekullert und meine liebevoll ausgebreiteten Krabbeldecken schlichtweg ignoriert. Diese dienen hier deswegen eher als Dekoelement oder auch Teppichschutz, denn nach wie vor ist der Bub ein sog. Spuckbaby.

Spuckbaby, Meckerbaby, Zappelbaby?!

Dachte ich anfangs noch, das viele Spucken käme von meinem Milchüberschuss, so denke ich mittlerweile, dass dies anfangs mit Sicherheit ein Faktor war, mittlerweile aber nicht mehr der Auslöser ist. Es gibt schlichtweg Babys, die viel spucken. So habe ich es immer und immer wieder gehört und gelesen. Aber so wirklich zufrieden geben möchte ich mich damit irgendwie noch immer nicht. Denn teilweise habe ich das Gefühl, dass es nicht nur mich nervt (ja, so ehrlich bin ich), sondern auch den Bub selbst. Deswegen haben wir uns auch nochmals auf Ursachenforschung begeben, bzw. testen derzeit zwei Optionen/Faktoren/Verursacher. So verzichte ich aktuell beispielsweise weitestgehend auf Milchprodukte. Mal sehen…  Außerdem waren wir bei einem Osteopathen.

Bei diesem waren/sind wir jedoch nicht nur wegen des vielen Spuckens, sondern auch, weil der Augustbub häufig sehr unzufrieden ist. Wird er nicht (schlafend) getragen oder gestillt, dann meckert er viel. Er muss sich stets bewegen, ist zappelig, egal ob auf dem Boden, wach in der Trage, dem Arm oder auch dem Schoss. Das macht es zeitweise ganz schön schwierig und zehrt an meinen Kräften und Nerven. Manchmal weiß ich nämlich einfach nicht mehr was ich machen soll. Er zappelt, motzt, ist unzufrieden. Egal was ich mache, es wird nicht besser. Auf dem Boden ist die Laune im Keller, nehme ich ihn auf den Arm zappelt er wie ein (O-Ton Ehefreund) „Fisch auf dem Trockenen„… Ich fühle mich häufig hilflos und wünschte mir so sehr, dass ich ihm das geben kann was er braucht. Wisst ihr, da komme ich tatsächlich so oft in Grübeln und Zweifel. Bekommt er zu wenig Ruhe, bin ich zu wenig 1:1 für ihn da, tut ihm etwas weh?

Und dann höre ich immer wieder „die Zweiten sind doch eigentlich so entspannt. Was hat er denn?„. Ne, sind sie wohl nicht. Nicht immer. Und ich kann es nicht mehr hören. Denn jedes Kind ist anders. Egal, ob es das erste, das zweite oder das zehnte Kind ist. Da gibt es keine „du bist das gechillte Kind Nummer 2“ oder auch „du bist das hibbelige Kind Nummer 1“ Rollen. Fertig. Ich möchte unserem Sohn schlichtweg gerne dabei helfen, einfacher zur Ruhe zu kommen und entspannt sein zu können. Und wenn mir das in der Trage gelingt (und das auch nur dann, wenn er wirklich müde ist und schlafen will) dann trage ich. Zur Not bis ich ein Kreuz für das „deine Mutter zieht LKW´s“ TV Format auf DSF habe.

Aber wer weiß, vielleicht helfen dem Baby ja die Termine beim Osteopathen oder es wird einfach so besser. Besser im Sinne von Zufriedenheit. Mehr Zufriedenheit. Denn natürlich ist unser Racker nicht nur am meckern. Er hat auch sehr sonnige Momente. Er kann so herzliche Lachen, besonders mit dem Papa. Das ist wundervoll anzusehen. Er kichert richtig, gluckst und strahlt bis über beide Ohren.

Hallo Zähne, hallo Beikoststart

familie, ersten sechs monate, baby, kleinkind, update

baby, brei, baby led weaning, wann starten

Und dabei blitzen dann seine ersten zwei Zähnchen hervor, mit welchen er auch schon die ersten Karotten, Fenchel-Keulen, Apfelschnitze und Co. annagt. Ja, hier wurde bereits mit der Beikost gestartet, wenn auch sehr langsam und entspannt. F.´s Anzeichen waren aber schlichtweg so deutlich, dass ich es nicht weiter „hinauszögern“ konnte. Und er hat solch eine Freude dabei. Ganz begeistert, voller Interesse und scheinbar Appetit lutscht/knabbert/saugt er an den Dingen. Meinen selbst gekochten Kürbisbrei fand er hingen nicht ganz so brillant. Mal sehen, wie ihm Karotte mundet. Bisher machen wir es übrigens wieder so wie bei J.Boy damals, eine Mischung aus Brei und Baby led weaning

6 Monate großer Bruder – Sprache, spielen &  schlafen

kleinkind, motorik, klettern, spielplatz

„Ich hab leider keine Milch in der Brust für dich“

J.Boy, unser plötzlich so großer Bub. Er hat in den letzten Wochen wahnsinnige Entwicklungssprünge gemacht. Damit könnt er glatt bei der Olympiade antreten. Jeden Tag erstaunt er mich aufs Neue. Sätze wie von einem Schulkind, wilde Kletteraktionen, tagsüber quasi windelfrei und den Schnuller, den hat er nur noch nachts. Vieles kam so plötzlich, dass ich schon Momente hatte, in welchen ich dachte „ist das gut, wenn das auf einmal alles so rasend schnell geschieht?“. Angespornt von seinem Mini-Kita-Kumpel ist die Windel plötzlich nämlich nicht mehr ganz so cool und den Schnuller, den „kann die Schuller-Fee ruhig bald abholen, Mama. Den brauche ich bald gar nicht mehr“. Und das, wo ich noch vor wenigen Wochen dachte, dass er das Teil noch mit 16 Jahren, auf dem Moped sitzend, im Mund stecken haben wird.

Wie erwähnt, sprachlich haut der kleine Mann mich wirklich teilweise vom Hocker. Da werden Sätze raus gehauen, herrlich. Neulich stand ich unter der Dusche und die Buben lagen bzw. saßen auf dem Badezimmerteppich mit diversem Spielzeug. F. fing an zu meckern und ich rief „Motte, ich beeile mich, gleich gibt es Essen“. J.Boy steht auf, zieht den Schlafanzug hoch, schaut in den Spiegel und sagt tot ernst: „ich habe leider keine Milch in der Brust für dich F., nur die Mama„.
Teilweise spricht er auch schon mit soviel Witz und sogar Ironie, das macht einfach gute Laune und Spaß. Nicht immer spaßig, aber für die Entwicklung unheimlich wichtig, die Frage-Phase. Wie wir damit umgehen könnt ihr gerne hier nachlesen. Fest steht, der Bub ist unheimlich wissbegierig und spielt/spricht Gesehenes gerne nach.

Rückzugsort Kinderzimmer

kinderzimmer, blau, gelb, junge,

Und zwar beim Duplo oder auch Parkhaus spielen. Immer wieder gibt es seit neustem auch Momente, in welchen sich der Große zurück zieht und alleine spielt. Nach dem Essen geht er beispielsweise runter in sein Zimmer und beginnt schon mal zu spielen, während ich oben noch aufräume. Und auch wenn es meist nur wenige Minuten sind, bis ein „Mama, wann kommst du“ erklingt, es freut mich unheimlich. Ich finde es so schön, wenn Kinder spielen können. Wisst ihr was ich meine? Vertieft, für sich. Ich höre es von unten dann beispielsweise reden „okay, der Bagger kommt gleich“ und kurz darauf „ja Mann, ich fahre jetzt los, welche Schaufel soll ich dran machen?„. Das lässt mein Mamaherz wirklich hüpfen.

Und Papas Herz, das pocht vor Stolz, wenn sein Tiger mal wieder ganz alleine ein 24-teiliges Puzzle gemacht hat. Ja, das Puzzeln, dass hat unser Sohn vor kurzem für sich entdeckt. Mit Ausdauer und Elan kann er dabei schon richtig lange verweilen, am liebsten mit Mama oder Papa an seiner Seite.

Wenn im Schlaf wild Pirouetten gedreht werden…

Mama und Papa an seiner Seite sind auch beim Schlafen sehr wichtig. Ja, das Schlafen. Oder auch Schlaf-turnen. Obwohl das Einschlafen derzeit in der Regel recht schnell geschieht, da der Mittagsschlaf passé ist, sind die Abende und Nächte sehr unruhig. J.Boy wälzt sich durchs ganze Bett, sitzt, räumt Kissen von links nach rechts… Ja, ich glaube, er muss einfach all das verarbeiten, was er am Tag aufsaugt oder auch das, was er neu gelernt hat. Da wir aktuell alle im Familienbett schlafen, sind unsere Nächte somit auch nicht wirklich entspannt.

Neues passiert!

Was unser Großer ganz genau merkt, etwas Neues steht an. Er interessiert sich unheimlich für den Umzug, das neue Haus. Er frägt täglich wann wir ins große Haus ziehen, warum wir ins große Haus ziehen, wann er in den großen Kindergarten kommt uvm.. Und dabei haben wir das Thema mit all dem Drumherum anfangs gar nicht wirklich bewusst vor/mit ihm kommuniziert. Ich dachte immer, dass es noch viel zu lange hin ist, nicht greifbar für unseren Sohn. Da habe ich mich getäuscht. Und auch wenn er unheimlich interessiert ist, versuche ich nicht zu viel davon vor ihm zu sprechen, denn mit Sicherheit kann es auch zu Unruhe und Verunsicherung führen.

Wir sind jetzt zu viert.
J., Mama, Papa und der F.

Solch eine „Verunsicherung“ habe ich anfangs bei J. auch gespürt, als F. auf die Welt kam. Plötzlich war da noch jemand. Ein kleines Baby, mit welchem man sich von nun an Mama und Papa teilen muss. Nicht immer einfach, aber nun, nun ganz normal. So zumindest mein Gefühl, wenn ich mir unseren großen Sohn zu ansehe. Übernachtet er beispielsweise bei Oma und Opa (was er übrigens unheimlich gerne tut), dann sagt er stets „…und dann komme ich wieder zu Mama, Papa und F.„. Ja, wenn er uns als Familie aufzählt, dann ist sein kleiner Bruder stets dabei.

Nicht immer dabei, wenn es nach seinem Wunsch geht, ist der kleine Bruder jedoch beim Spielen. Da heißt es nicht selten „der F. soll weg, Papa“ oder auch „der soll das aber nicht haben“. Ganz normal unter Geschwistern, würde ich sagen. Mal spielt man wunderbar zusammen und mal darf und soll es so absolut nicht sein. Und aktuell, da gestaltet sich das gemeinsame Spiel mit dem kleinen Bruder auch noch nicht ganz so einfach, steckt er sich am liebsten doch immer genau das in den Mund, was der Große gerade bespielt hat. Und überhaupt, weg mit dem Babyspielzeug und her mit den coolen Autos vom großen Bruder!

6 Monate Zweifach-Mama – Schleudergang zwischen Glück, Stress, Wahnsinn und Stolz

mamaalltag, stress, chaos, selbstfürsorge, überforderung

Überfordert?

Gerade ist es kurz nach 22:00 Uhr und beide Buben schlafen tatsächlich. Ich genieße es. Ja, ich genieße die Ruhe und das Wissen, dass ich auch bald Feierabend machen werde, um mich dann irgendwie zwischen die Zwei ins Bett zu pressen. Mit Füßen im Gesicht und spätestens um 24:30 Uhr einem Baby an der Brust. Die Tage, sie schlauchen mich derzeit sehr und auch wenn ich es nicht wahr haben möchte, ich fühle mich manchmal überfordert. Darf man, darf ich (als Sozialpädagogin) das eigentlich sagen?

Ich befinde mich aktuell so oft in einem Schleudergang. Irgendwie zwischen allen Gefühlen, die es so gibt. Von (fast) allem ist was dabei. Es macht mich manchmal schier wahnsinnig, dass hier am Tag fast ununterbrochen ein „Meckern“ ist. Dass der kleine Bub so häufig so unzufrieden sein muss. Dass ich ihm nicht helfen kann. Dass ich auf der anderen Seite aber auch J.Boy so oft nicht das geben kann, was er braucht und sich wünscht. Beispielsweise eine Mama, die mit ihm in Ruhe ein Bilderbuch liest. Klingt verrückt, aber das ist an manchen Tagen (tagsüber) tatsächlich fast nicht machbar. Schläft der Kleine (in der Trage), sind wir entweder unterwegs im Freien oder eben daheim. Ich laufend und wippend. Nichts mit gemütlich zu zweit auf der Couch. Dieses gemütlich auf der Couch zu Zweit gibt es auch mit dem Ehefreund so nicht wirklich. Ist er daheim, bringt jeder ein Kind ins Bett, dann wird meist noch gearbeitet und dann: „tzzzzzzzzzzzzzzzz, schlaf gut“.

Kamen dann am Tag zum unzufriedenen Baby noch ein paar sehr willensstarke oder auch „was passiert wenn…“-Momente vom 2,5 jährigen Buben dazu, dann bin ich teilweise schon am Mittag reif für eine Insel.

Ist die nur am meckern?!

Reif für eine Insel mit einem netten Kaffee-Plausch, mit einer Freundin. Oh ja, das wäre fein. Denn aktuell, da sehe ich Freunde wirklich selten. Wenn, dann eher zufällig auf dem Spielplatz oder nach wochenlanger Vorplanung. Es ist einfach nicht einfach. Ich kann mich nicht mehr easy peasy auf einen Tee treffen. Geht derzeit einfach nicht. Tragen, wippen, trösten, stillen, tragen, wippen, auf den Schoss, wieder hoch, runter, kurz in den Wagen, schnell wieder raus… Ich „traue“ mich aktuell fast nicht mehr, als spazieren zu gehen (wahlweise auch Spielplatz, Bagger anschauen oder Zoo), mit einem friedlich schlummernden Baby. Okay, eine Stunde Krabbelgruppe ist auch machbar. Oder eben Treffen mit Freunden, welche nicht komisch schauen, wenn wir erscheinen. Weil sie wissen, wie es aktuell bei uns zugeht.

Wisst ihr, manchmal muss ich innerlich lachen, wenn mir auf Instagram das zigste Mal am Tag ein Text zum Thema Bedürnisorientiert entgegen springt. Nicht, weil ich es blöde finde, im Gegenteil. Sondern weil ich eher denke „welche Bedürfnisse?“ Etwa auch meine? Das fängt schon damit an, dass ich zwei Stunden mit voller Blase von Baustelle zu Baustelle flitze (yes, der Beckenboden scheint wieder in Form zu sein) und hört damit auf, dass ich gerne mal wieder 15 Minuten alleine im Bad wäre…

Ja, ich. Aber nicht nur ich. Denn auch den Bedürfnissen meiner drei Männer werde ich, werden wir, nicht immer gerecht. Mal fehlt dem einen Schlaf, mal dem anderen exclusive Mama-Zeit, oder auch Frau-Mann-Zeit.

Ich nerve mich!

Ich nerve mich aktuell. Weil ich so dünnhäutig bin. Weil meine Nerven so schnell blank liegen. Weil ich nicht mehr die Geduld habe, die ich von mir kenne. Weil ich manchmal so unter Strom stehe. Weil mein Umfeld das merkt und spürt. Das nervt mich und es macht mich traurig. Besonders dann, wenn so Sätze wie „Mama, bist du noch ärgerlich“ vom Großen fallen. Er merkt einfach, dass seine Mama gestresst ist. Und der Ehefreund, der sowieso. Ich wäre so gerne entspannter, aber ich kann es momentan nicht. Und das, wo ich noch vor kurzem von Selbstfürsorge gesprochen habe. In erster Linie sorge ich für meine Jungs und das, das ist auch gut und genau richtig und wichtig so!

Denn, ich liebe meine Familie. Und ich bin dankbar. Für zwei gesunde Racker, einen tollen Ehefreund, unser Leben, unsere Möglichkeiten. „Meine“ Zeit kommt später noch früh genug – denke ich so oft. Und auch wenn es jetzt ziemlich viel negatives von mir zu lesen gab, so gibt es auch so viel tolles, positives und mich glücklich machendes. Jeden Tag. So viel Mama-Stolz. Nur wisst ihr, manchmal habe ich das Gefühl, als bräuchte ich das Schreiben immer genau dann am meisten, wenn ich mich so richtig platt fühle. Wenn alles mal raus muss. Einfach um eine Art „cut“ zu setzen und mir allem wieder richtig bewusst zu werden, was das Leben so schön macht!

6 Monate Papa von zwei Jungs – Spagat zwischen Familie und Beruf

geschwister, papa und söhne, ekulele, mamablog

Der Ehefreund spricht

Gerade gab es von links – aus Richtung Esstisch – die Anweisung zwei bis drei Absätze für den neuesten Beitrag zu schreiben. Wenn ich mir das oben geschriebene so durchlese, dann könnten es auch von meiner Seite aus deutlich mehr Absätze sein, wobei ich mich heute tatsächlich einigermaßen kurz fassen möchte – ich bin nämlich gerade bereits mal wieder kurz weggenickt gewesen. Wie abends so häufig in letzter Zeit. Auch bei mir wird es hier und da gleich eher negativ klingen, was ich schreibe. Deshalb vorne weg: das ist es nicht!!! Anstrengend ja, aber weiß Gott nicht negativ!

Den Spagat zwischen Familie und Beruf bekomme ich weiterhin – in meinen Augen zumindest – ganz gut hin. So habe ich immer mal wieder die Möglichkeit in Karlsruhe zu arbeiten und nicht die ganze Woche unterwegs zu sein. Und an den Tagen zuhause bzw. in der regionalen Niederlassung gibt es auch immer mal wieder Momente wo ich mir tagsüber Familienzeit nehmen kann. Vergangenen Freitag bspw. war Frauke mit den beiden Jungs in der Stadt unterwegs und hat mich nachmittags spontan im Büro abgeholt und wir waren (trotz der Temperaturen) gemeinsam unser erstes Eis in diesem Jahr essen. Ein Traum! Dafür musste halt abends nachgearbeitet werden, die Arbeit erledigt sich ja schließlich nicht von alleine. Und das ist wiederum das Problem. Wenn es irgendwie geht versuche ich mir die Zeit zuhause zu nehmen, was aber bedeutet, dass ich eigentlich abends meist bis 22h oder länger am Rechner sitze und nicht mehr dazu komme meine private To-Do Liste abzuarbeiten.

Und diese ist, auch durch den bevorstehenden Umzug doch ganz schön lange geworden. Mittlerweile denke ich mir aber nur noch „sei’s drum, bleibt halt mal was etwas länger liegen“.

Denn dafür habe ich zwei richtig coole Jungs, die grandios gut darin sind, einem das eigene Leben auf den Kopf zu stellen – und zu zeigen was wirklich wichtig ist. Schon heute ertappe ich mich häufig bei den Gedanken an die Zeit, wenn die Jungs keine Kleinkinder mehr sind und wir Eltern eine kleinere Rolle in ihrem Leben spielen – und schiebe diese ganz schnell wieder zur Seite! Ja, jetzt ist es mega anstrengend und Frauke hat sich oben sogar noch zurückgehalten, das weiß ich ganz genau! Mich kann man am Wochenende eigentlich schon gegen 21:00 in die Ecke zum schlafen stellen…
Schafft J. es mit seinem neu entwickelten Trotz mittlerweile doch in wenigen Minuten mich zur völligen Verzweiflung zu treiben – und F. mit seinen Stimmungsschwankungen… aber dann… dann gluckst und lacht der kleine Augustbub voller Freude mit mir, wenn ich mit ihm spiele oder  lässt sich der große Racker wunderbar zu richtig blödem Männerquatsch animieren und aller „Frust“ ist von jetzt auf gleich vergessen. Letztendlich bin ich einfach nur glücklich mit dem was ich habe, würde mir aber tatsächlich mehr Ruhe für Frauke wünschen. Dann wäre das Perfekte noch perfekter.

Weitere Familien-Updates:

Und nun, sind wir hier doch alle gespannt, wie die nächsten 6 Monate zu viert werden…

You Might Also Like

25 Comments

  • Reply Lisa 18. Februar 2018 at 9:51

    Ach Frauke, mir steht das Leben als Zweifachmama von zwei unter zwei in wenigen Wochen (oder vielleicht auch tragen auch bevor). Und nach dem Lesen deined Textes freue ich mich umso mehr drauf. All das was du schreibst, die Zerrissenheit, die Sorge keinem gerecht zu werden, all das schwirrt mir auch schon im Kopf herum und macht mir Angst.
    Aber dein Text hat trotzdem so viel positives und es spricht so viel Liebe daraus, dass ich, die euch nur von außen durch social Media betrachtet, finde, du machst das ganz wunderbar und bist mir da schon ein Vorbild wie es laufen kann. Sei nicht so hart mit Dir!

    Danke für den Einblick und ich freue mich auf weitere Texte dazu!

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:32

      Was für schöne Worte, Lisa!!! Erstmal: alles Liebe für euch <3 Und es freut mich so sehr, dass aus meinem Text die Liebe zu meinen Männern hervor kommt. Denn das war tatsächlich ein wenig meine Sorge. Habe vor dem Veröffentlichen des Artikel noch zum Ehefreund gesagt "kann ich das machen? Ist das nicht zu negativ und gemein?"

      Liebe Grüße, Frauke

  • Reply Andrea 18. Februar 2018 at 10:01

    Vielen Dank für deine ehrlichen Worte. Wir sind gerade erst in das Abenteuer 4-köpfige Familie gestartet und schon nach 1,5 Wochen frage ich mich, wie ich unserem Großen (2,5) jemals gerecht werden soll, wenn der Papa wieder arbeiten geht. Sicher, spielt sich alles ein, wird alles normal und dennoch blutet mir das Herz. Und auch wenn es einem selbst in dem Sinne keine Hilfe ist, so ist es dennoch schön zu lesen, dass es anderen Mamas genauso geht!

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:30

      Das spielt sich ein liebe Andrea, irgendwie 😉 Mal mehr und mal weniger… Und irgendwie gehört das wohl auch dazu. Ich versuche auf jeden Fall seit dem Schreiben dieses Artikels wieder ein wenig entspannter zu werden. Vielleicht gelingt es mir ja und färbt sich dann auf alle anderen in der Family ab 😉
      Liebe Grüße

  • Reply Janina 18. Februar 2018 at 11:07

    Liebe Frauke,
    danke für diesen Text, in dem ich mich/uns eins zu eins wiederfinde.
    Wir sind nun 5 Monate zu viert, und auch unser zweiter ist wenig entspannt, immer zappelig gerne am dauernörgeln. Es gibt diese Tage an denen der fast 3 Jährige besonders autonom sein möchte, der Kleine nörgelt und nörgelt und ich gegen 12:30 Uhr dem inzwischen kalten Kaffee von 7:30 Uhr nur milde erschöpft zulächeln kann. Es gibt Tage, die fühlen sich einfach nur nach Kampf an, besonders der Wochen-Einkauf mit beiden in der Stadt wird für mich zum Teil schon im Vorfeld zum Horror. So ganz ohne externe Unterstützung und neben dem momentanen Hausbau mit viel eigenem Einsatz, sehne ich mich hier und da, nur ganz kurz, nach meinem alten ich, mit perfekt lackierten Nägeln, sowas wie einer Frisur, Kleidung (die nicht nur stillfreundlich ist) und Zeit für mich und meine Gedanken, essen gehen und reisen. Und dann schaue ich mir die Knöpfe an, das Chaos und lasse mich einfach mit ihnen treiben, in ihre bunte Welt, all die aufregenden Abenteuer (Stichwort: Bagger) und würde nie mehr tauschen wollen, weil durch sie alles in eine viel wertvollere Perspektive gerückt ist.

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:29

      DANKE, liebe Janina. Manchmal tut es doch einfach gut zu wissen, dass man nicht „alleine“ ist, es anderen Mamas auch so geht. Eine Wertvollere Perspektive – das hast du wunderschön geschrieben, so wahr 🙂

  • Reply Tine 18. Februar 2018 at 18:36

    Liebe Frauke,
    das war wieder ein sehr interessanter Artikel. Ich bin auch seit August Mama, allerdings vom ersten Kind und fühle mich so oft überfordert, ich kann mir immer gar nicht vorstellen wie das Leute meistern die mehr als ein Kind haben.
    Wenn du darüber erzählen möchtest, würde ich mich sehr freuen, was der Osteopath bei euch bewirkt hat, denn unser Sohn ist auch sehr oft unzufrieden und ich wünschte ich könnte ihm da irgendwie bei helfen (um letztendlich auch mir damit zu helfen). Vielleicht hast du ja da demnächst noch ein paar hilfreiche Erkenntnisse!

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:28

      Liebe Tine, vielen Dank für deine Zeilen, Gerne halte ich euch bzgl. Osteopathen auf dem Laufenden. Diese Woche ist der nächste Termin, ich bin selbst schon so gespannt!

  • Reply Mila 18. Februar 2018 at 20:01

    Liebe Frauke, sei nicht so streng zu dir selbst. Auch eine Mutter ist nur ein Mensch und hat nur 24 Stunden am Tag Zeit. Pass auf dich auf und dass du nicht zu lange über deine Kräfte lebst, denn auch deine Familie hat nichts davon wenn du irgendwann „zusammenklappst“. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Schlafmangel mich nach einiger Zeit wirklich fertig gemacht hat. Ich habe deinen Post zum Familienbett gelesen und ich bin weder pro noch contra Familenbett. Solange es für alle einigermaßen funktioniert, finde ich es eine tolle Sache. In deinen Texten (und klar, nur daher kenne ich dich) habe ich das Gefühl, dass du hier viel Energie lässt. Vielleicht kannst du dir ja doch wenigstens am WE zwei bis drei Nächte sichern, in denen du dich „nur“ um F. kümmerst und der Ehefreund schläft bei J. im Zimmer auf einer Matratze? War nur so ein Gedanke… Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass sich bald alles etwas entspannt! Du hast eine tolle Familie!
    Liebe Grüße!

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:27

      Liebe Mila, DANKE für deine Worte. Tatsächlich haben wir vor drei Tagen unser Familienbett etwas umgebaut, sprich noch ein Bett angebaut. Und zack, drei Nächte mit besserem Schlaf, für alle. Ich hoffe sehr, dass es so bleibt. Denn du hast Recht – Schlafmangel macht platt, aber sowas von. Liebste Grüße, Frauke

  • Reply P 18. Februar 2018 at 20:20

    Hallo liebe Frauke,

    bei uns ist das zweite Kind zwar gerade noch „unterwegs“, aber die Große war auch ein schwer zufriedenzustellender Säugling. Geholfen hat mir (ich sage mir, weil ich den Großteil des Tages mit ihr alleine war und mein Mann für das Wochenende und den Abend andere „Strategien“ gefunden hat/finden musste, mit diesem anspruchsvollen, wunderbaren Wesen umzugehen), dass ich irgendwann den Gedanken losgelassen habe, dass ich irgendetwas aktiv tun kann, um ihr ihr Leben zu erleichtern. Ich hatte alles und vielleicht auch zu viel versucht und es hat nichts (entscheidend) genützt, also akzeptierte ich es so, wie es war und sagte ihr das auch immer wieder. „Ich würde dir gerne helfen, aber ich weiß nicht wie. Ich versuche aber mein Bestes.“ Ich habe immer wieder versucht (mal besser, mal schlechter) unsere Situation bewusst anzunehmen. Meine Tochter hatte auch immer eine enorme Körperspannung und auch dadurch -meiner Meinung nach- volle Kanne Baby-Superkräfte. Es (vor allem ihre Fähigkeit zur Selbstregulation) fing an, besser zu werden, als sie krabbeln konnte. Die Spannung entwich etwas aus ihrem Körper. Es wurde noch besser, als sie anfing zu reden und sie sich einfach besser mitteilen konnte. Und irgendwann war sie, so blöd es klingt, wirklich zufrieden. Ohne mein Zutun. Die Zeit hat einfach geholfen. Also: ihr habt die 6 Monate Unzufriedenheit geschafft und ich drücke euch die Daumen, dass sie sich mit stetiger motorischer und psychischer Weiterentwicklung immer weiter Stück für Stück legt.
    Viele Grüße,
    P

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:25

      Liebe P., genau das meinte meine Mama heute auch zu mir. Vielleicht sollte ich es gedanklich loslassen, nachdem ich alles versucht habe, den Buben „zufrieden“ machen zu wollen?! Vielleicht führt meine innerliche Anspannung ja dazu, dass auch er angespannt ist?! So eine Art Spirale quasi?! Ich hoffe sehr, dass es auch bei uns nun besser wird. Ganz lieben Dank fürs Daumen drücken und deine Worte!

  • Reply Kristina Dinges 18. Februar 2018 at 21:05

    So ein herrlich, ehrlicher Beitrag. Finde es toll, dass jeder in diesem Post zu Wort gekommen ist. Bis jetzt haben wir nur ein Kind und ich habe jetzt schon ein wenig Bammel davor, wie wir es mit zwein hinbekommen können… So hat jeder von uns noch ein wenig Freiraum um Durchzuatmen, oder ein wenig Schlaf nachzuholen. Bei zwei Kindern, stelle ich es mir aber überhaupt nicht mehr so einfach vor. Unseren Umzug in „das große Haus“ haben wir vor der Geburt von Nico schon erledigt, aber allein der Alltag ist sicherlich eine große Herausforderung mit zwei Kids!
    Du meisterst wirklich super und ich bin beeindruckt, dass du es dabei immer noch schaffst zu bloggen.
    Liebe Grüße Kristina von KDSecret

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:23

      Liebe Kristina, ganz lieben Dank für deine herzlichen Worte. Viele Grüße, Frauke

  • Reply Vroni 18. Februar 2018 at 22:10

    Hut ab, wie du das mit zweien und unter der Woche alleine meistert. Bin ja beinah bei einem Kind manchmal überfordert. Wie sollte ich es also mit zweien schaffen?
    Schön, dass du uns so ehrlich einen Einblick gibst und man nicht überall hört/sieht wie toll immer alles läuft.
    Viel Erfolg beim Osteopathen, würde mich interessieren was dabei rauskam bzw ob es half.
    Alles Liebe

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:22

      …man wächst mit seinen Aufgaben, würde ich sagen. Fand es „früher“ mit nur einem Kind auch anstrengend und jetzt mit zweien denke ich oft „was war da anstrengend?“. Aber in der Situation war es das damals tatsächlich. Du würdest es also auch mit zwei Kids schaffen 🙂
      Gerne berichte ich vom Osteopathen-Ergebnis. Viele Grüße, Frauke

  • Reply Christin 18. Februar 2018 at 22:30

    Ich finde den Text wirklich toll geschrieben und tröstlich. Auch ich habe ein „anspruchsvolles“ zweites Kind und bewundere dich wirklich dafür, wie du den Großteil des Alltags in der Woche alleine schaffst.
    Meine Große Tochter, fast vier, hatte auch eine zeitlang ziemliche Probleme mit der sog. Entthronung und es hat mich einfach fertig gemacht, dass sie so ein großes Stück von mir weggerückt war und so exklusive Kuschelmomente usw. bis vor kurzem kaum möglich waren. Aber die Kleine, inzwischen 11 Monate, krabbelt, steht und wird tatsächlich immer etwas zufriedener. Das erleichtert sehr vieles und so kann ich immer ein bisschen mehr Kraft schöpfen und zurückbehalten, um beiden zu geben was sie brauchen. Tatsächlich ist mein Freund ja auch da, aber die Jüngere akzeptiert bei vielem nur mich, obwohl er sich sehr einbringt und alles tun würde.
    Also ich finde euren Bericht erfrischend ehrlich!

    Alles Liebe für euch!

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:20

      Liebe Christin, ganz herzlichen Dank für deine Worte und auch dir alles Liebe!

  • Reply Nadine 19. Februar 2018 at 20:09

    Liebe Frauke,
    ich freue mich immer wieder einen neuen Familienbeitrag von Dir zu lesen. Soooo vieles könnte von mir kommen, auch ich bin zweifach Mama (9+28 Monate) mit Freund der aber zu 98% am arbeiten ist und dann auf Baustelle ist… Meinem Sohn hatte als Baby eine kinesologin sehr geholfen, er konnte immer sooo schlecht in den Schlaf finden, weil er so aufgewühlt war. Nach 2 Sitzungen war es viiiiel besser. Vielleicht ist sowas für F. Auch eine Alternative. Ich wünsche euch alles Gute für die kommende Zeit! Bin schon gespannt auf euer neues Eigenheim. Herzliche Grüße aus unterfranken Nadine

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:20

      Liebe Nadine, ach Mensch, da geht es uns ja wirklich ähnlich. An einen Kinesiologen hatten ich tatsächlich noch nicht gedacht, da muss ich mich direkt mal schlauer machen. DAnke dir! Viele Grüße, Frauke

  • Reply Christina 19. Februar 2018 at 22:09

    Oh schön, bin zufällig auf deinen Artikel gestoßen und musste jetzt am Schluss echt schmunzeln weil ich mir vorstellen kann das du noch lange nicht alles so erzählt hast wie es ist 🙂 Meine Große (knapp 26 Monate) und der Augustbub rauben mir täglich die Nerven und ich weiß nicht wie viel Kaffee ich in mich reinkippe, die Haare raufe und aus dem Zimmer muss – aber gerade heute hat eine ein-Kind-Mama gefragt „ist es arg stressig mit zwei kleinen“ dann denke ich nicht lange nach und sage : ja es ist knackig aber ohne die beiden? Es ist so wundervoll!!!
    Liebens- und beneidenswert das Dein Mann dir das wünscht!meiner Is da ganz egoistisch.
    Ich folge dir schon länger hab aber jetzt durch die letzten Beiträge gesehen das du aus der Nähe bist und freue mich jetzt immer mehr zu lesen da so viel ähnliche ist!
    Ich freue mich auf neue Texte und dir, einer wunderbaren Mama die alles für ihre kleinen tut! <3

    • Reply ekulele 20. Februar 2018 at 21:18

      Durchschaut 😉 Tatsächlich habe ich nicht alles erzählt 😉
      Ganz lieben Dank für deine Worte und ein Gruß in die Nähe!!!

  • Reply Katha 21. Februar 2018 at 9:31

    Liebe Frauke,
    was ein toller und ehrlicher Artikel (gilt natürlich auch für den Teil des Ehefreundes).
    Meine kleine Schwester war definitiv das anstrengendere Kind von uns und ist es auch noch heute. Wenn ich mir unseren Sohn anschaue, denke ich mir immer nur: hm, eine Mögliche Nr. 2 kann nur anstrengender werden… aber… das muss man auf sich zukommen lassen. Und vlt. hilft euch die Osteopathie auch wirklich weiter.
    Wie groß Jonte schon ist, verrückt wie schnell und plötzlich die Zwerge auf einmal Sachen machen und können. Ich lese so gerne bei dir, weil Anton Altersmäßig zwischen deinen beiden ist und ich so einen tollen Ausblick auf ‚Bald‘ und einen oft emotionalen Rückblick auf ‚Kürzlich‘ habe. Und ich mich/uns einfach oft wiedererkenne. Wobei wir natürlich den Luxus (?) eines oft verfügbaren Papas haben.
    Ich bewundere oft, wie du das alles so gut gewuppt bekommst. Ihr habt immer tolle, leckere Sachen auf dem Tisch (ich bin oft froh, dass Anton 5x die Woche in der Kita isst und ich mir nichts überlegen muss) eure Wohnung sieht immer ordentlich aus (ich bin froh, dass ich nur 3 Tage arbeite und somit zwei Vormittage in der Woche Zeit zum Putzen habe) und du siehst immer so gut aus (bin oft ganz stolz auf mich, wenn ich es geschafft habe, mir einmal den Puderpinsel durchs Gesicht zu ziehen).
    Das von sich selbst genervt sein. Oooohjaaa. Wenn man sauer oder gestresst ist, meckert und vlt sogar mal noch lauter wird. Und man am Ende eigentlich nur sauer auf sich selbst ist. Aber: das ist glaub normal. Und wenn du für dich überlegst, erzählt Jonte am Abend eher, dass die Mama ärgerlich war oder dass er ganz viele Baustellen und Bagger gesehen hat? Ich tippe auf Bagger 😉
    Du machst das schon prima, wie du das machst. Und eine perfekte Mama wäre mir sehr unheimlich.
    Liebe Grüße, Katha

  • Reply Sabine 21. Februar 2018 at 14:21

    Ich habe auch 2 unter 2 und dein Text ist wirklich gut geschrieben. Ich war, gerade nach der Geburt vom 2. total überfordert. Das Stillen hat wie bei meinem ersten Kind nicht gut geklappt bzw. meine Kleine war in der Stillzeit ein Schreibaby und ab der Flasche ein Sonnenscheinchen.. sehr depremierend. Durch den Druck, alles am Laufen halten zu wollen, dem Großen gerecht zu werden, Haushalt, Freunde etc. habe ich mir direkt mal eben einen Rheumaschub eingefangen, der mich seit nun 1 Jahr täglich mit Schmerzen quält. Wenn ich die Zeit nochmal zurückdrehen könnte, dann hätte ich mich mehr entspannen sollen und absolut auch mal auf meine eigenen Bedürfnisse achten sollen. Bedürfnisorientiert hin oder her, um jeden Preis sollte es auch nicht sein. Liebe Grüße

  • Reply Edith 23. Februar 2018 at 20:26

    Ein sehr schöner Text, so realistisch . Den Schleudergang kenne ich auch, besonders nach heftigen Nächten. Und das Gefühl, die Energie reicht nicht für alle, auch nicht für einen selbst. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen aber bei uns gibt’s eine Tendenz zur Entspannung – die beiden Großen (4,5 und 2,5 Jahre) spielen schon gern miteinander und der Kleine (1 Jahr) darf sogar häufig mitspielen. Natürlich gibt es auch noch Tage an denen ich mich nicht mehr im Spiegel wiedererkenne weil alles too much und die Augenringe doppelt sind aber ich glaube es wird … VG Edith

  • Leave a Reply